Ex Machina

EX MACHINA | Ein Blick in die nahe Zukunft

Mit viel Ambition und ohne Angst blickt Alex Garland in seinem Regiedebüt EX MACHINA zusammen mit Oscar Isaac, Domhnall Gleeson und Alicia Vikander der Zukunft ins Gesicht – und lässt dabei auf hochelegante und meisterliche Weise die Grenzen zwischen Mensch und Maschine verschwimmen.

Ex Machina

© Universal Pictures

Inhalt

Der 26-jährige Caleb (Domhnall Gleeson) arbeitet als Web-Programmierer in einem großen Internetkonzern. Als er ein firmeninternes Gewinnspiel mit Bravour meistert, besteht Calebs Preis darin, seinen obersten Vorgesetzten, den öffentlichkeitsscheuen Konzernchef Nathan (Oscar Isaac), auf dessen abgelegenem Grundstück in den Bergen besuchen zu dürfen. Doch Caleb ist nicht der schönen Aussicht wegen in das Refugium eingeladen worden. Schnell wird ihm klar, dass seine Anwesenheit Teil eines faszinierenden Experiments ist. In seinem Domizil beherbergt Nathan nämlich die weltweit erste Künstliche Intelligenz: den weiblichen Roboter Ava (Alicia Vikander), mit dem Caleb kommunizieren und eine Verbindung aufbauen soll. Schon bald geraten er, Nathan und Ava in ein gefährliches Dreieck aus Liebe, Eifersucht und Misstrauen…

Kritik

So unscheinbar und faszinierend zugleich präsentiert sich Alex Garlands EX MACHINA seinem Publikum. Auf intelligente und spannende Weise entführt uns Garland in eine nahe Zukunft, in der die Grenzen zwischen Menschen und Maschinen so leichtfüßig und subversive miteinander verschwimmen. Kurioser Weise werden Erinnerungen an Alien und Der 200 Jahre Mann wach. Eine robuste Heldin (diesmal kein Mensch, sondern eine künstliche Intelligenz), ein kühles gar fremdartiges Setting, sowie das drastische Interior vermitteln diesen Eindruck und erzeugen unterbewusst ein Gefühl von Angst und Bedrohung. Mit einem grandiosen Trio wird dieser Film zu einer thematischen Wucht. Eine Wucht, die durch Eleganz und Feingefühl zwischen den Protagonist zu einem wahren Kinoerlebnis wird. Dieser Film macht Hoffnung, das kleine Perlen auch in Hollywood die Großen ärgern kann. Es hallt bereits jetzt aus der Ferne: „Film des Jahres“!

Fazit: Authentisch, gefühlvoll und beklemmend – eine ganze Bandbreite an Eindrücken und Emotionen vereint Ex Machina. Ein Geheimtipp, der nicht mehr geheim ist.

FSK ab 12 (grün)Originaltitel:           Ex Machina
Produktionsland/-jahr:   UK 2015
Laufzeit:                108 min
Genre:                   Sci-Fi, Drama

Regie:                   Alex Garland
Drehbuch:                Alex Garland       
Kamera:                  Rob Hardy   

Kinostart:               23. April 2015
Home Entertainment:      - 

Verleih:                 Universal Pictures

(Quelle: vipmagazin)

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