The Good Lie

THE GOOD LIE – DER PREIS DER FREIHEIT | Für drei Flüchtlinge beginnt in den USA ein neues Leben

THE GOOD LIE – DER PREIS DER FREIHEIT erzählt die Geschichte einer Amerikanerin, gespielt von Reese Witherspoon, die Flüchtlingen aus dem Sudan nach ihrer Ankunft in den USA zur Seite steht.

The Good Lie

© Constantin Film

Inhalt

Der brutale Bürgerkrieg, der 1983 im Sudan wütet, macht unzählige Menschen zu Flüchtlingen, unter ihnen auch die vier Jungen Mamere (Arnold Oceng), Theo (Femi Oguns), Abital (Kuoth  Wiel) und Jeremiah (Ger Duany). Sie haben ihre Familie verloren und sind seit ihrer Kindheit auf sich alleingestellt. Nach 13 Jahren in einem Flüchtlingslager werden drei von ihnen ausgewählt, an einem Hilfsprogramm teilzunehmen, bei dem 3600 Flüchtlinge in die USA gebracht werden. Als sie in Kansas eintreffen, werden sie von Carrie Davis (Reese Witherspoon) empfangen, die ihnen eigentlich nur ihre neuen Jobs beschaffen soll. Doch sie nimmt sich ihrer an, hilft ihnen, sich in der komplett fremden Welt zu orientieren und setzt sich schließlich auch dafür ein, dass der noch fehlende Abital ebenfalls immigrieren kann. Doch all diese Aufgaben gestalten sich schwieriger als zunächst gedacht…

Kritik

Zum Beginn der Woche war mit Reese Witherspoon nicht gerade gut Kirschen essen angesagt. In Miss Bodyguard versucht sie als Polizistin, die Freundin eines Drogenbosses sicher zum Gerichtstermin zu bringen. Sicher ist nur, dass dieser Film definitiv nicht zu den Glanzleistungen von Frau Witherspoon gehört. Nun bekommt sie mit THE GOOD LIE die Chance, auf heimischen Bildschirmen ihren kleinen Fauxpas wieder gut zu machen. Fakt ist, hier kommt ein Film für das anspruchsvolle Publikum um die Ecke. Als Betreuerin kümmert sich Reese Witherspoon um eine Gruppe afrikanischer Einwanderer. Was zunächst als typisches Klischee „Die weiße Frau rettet Afrika“ daher kommt, entpuppt sich als herzzerreißendes Drama platziert inmitten des sudanesischen Bürgerkriegs. Auch wenn Witherspoon als Schauspielgröße scheinbar über allem steht, so bekommen auch die so unermesslich wichtigen Sidecharaktere so viel Spielraum, um auch hier einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Das tut dem Film gut, egal ob es um heiteren Kulturaustausch oder traumatisierende Probleme geht.

Fazit: Ein klarer (Schauspiel-)Punktgewinn für Reese Witherspoon.

FSK ab 12 (grün)Originaltitel:           The Good Lie
Produktionsland/-jahr:   KE/IN/US 2015
Laufzeit:                110 min
Genre:                   Drama

Regie:                   Philippe Falardeau
Drehbuch:                Margaret Nagle     
Kamera:                  Ronald Plante        

Kinostart:               03. Oktober 2014
Home Entertainment:      11. Juni 2015

Verleih:                 Constantin Film

(Quelle: Constantin Film)

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