FIDO | Gute Tote sind schwer zu finden

Willkommen in Willard! Hier scheint immer die Sonne, die Autos blitzen, die Blumen leuchten, die Bewohner hinter den weißen Gartenzäunen sind so reizend wie nirgendwo sonst – und ihre zahmen Zombies auch… vor allem FIDO!

Fido:Poster

© Ascot Elite Home Entertainment

Inhalt

Nachdem die Menschen die Zombiekriege gewonnen haben, nutzen sie die Untoten als billige Arbeitskräfte und Hausdiener. Ein elektrisches Halsband der Firma Zomcon ist in der Lage, die vormaligen Gegner unter Kontrolle zu halten. Die so domestizierten Zombies fressen keine Menschen mehr. Auch Helen Robinson (Carrie-Anne Moss) besorgt für die Familie einen Untoten als Haushaltshilfe, obwohl sie genau weiß, dass ihr Mann Bill (Dylan Baker) das nicht möchte. Denn Bill ist ein Veteran aus den Zombiekriegen, der sich mit einem alten Feind im eigenen Haus nicht arrangieren möchte. Gegen seine Frau hat er jedoch kaum eine Chance und auch Sohn Timmy (K’Sun Ray) ist ganz begeistert von dem neuen Familienmitglied. Endlich kann der Junge, der sonst ein Außenseiter ist, mit jemandem spielen. Doch als Fido, so hat Timmy den Hauszombie getauft, aufgrund einer Fehlfunktion seines Halsbandes die Nachbarin anfällt, haben die Robinsons ein Problem. Timmy will unbedingt dafür sorgen, dass Fido unversehrt bleibt.

Kritik

Regisseur Andrew Currie ist mit FIDO eine interessante „Was-wäre-wenn“- Idee gelungen, die er auch gut umsetzt. In einer Art Schuldokumentation stellt er erst einmal vor, wie die Zombieplage über die Welt kam und wie es geschafft wurde, die Zombies untertänig zu machen. Die Idee ist simpel aber genial und lässt ihm natürlich jede Menge Zeit für seine eigentliche Story. In seine Geschichte packte er jede Menge witziger Einfällen und boshafte Anspielungen, die sehr gut ankommen und bestens unterhalten.  Dazu kommen noch innovative Ideen und ein sehr gelungener 50er-Jahre-Flair. Für hartgesottene Zombiefans ist Fido allerdings nichts, denn der Blutgehalt fällt sehr mager aus. Doch dafür bietet der Film jede Menge Kracher und ist eher ein Familienfilm. Der Cast schafft es, die sehr gut ausgearbeiteten Figuren richtig in Szene zu setzen. Allen voran überzeugt der Kinderdarsteller K`Sun Ray und auch Billy Connolly, der den Zombie Fido einfach herrlich spielt.

Fazit: Fido ist eine gelungene schwarze Komödie, die auch heute noch bestens unterhält.

FSK ab 16 (blau)Originaltitel:           Fido
Produktionsland/-jahr:   CA 2006
Laufzeit:                93 min
Genre:                   Komödie, Horror, Drama

Regie:                   Andrew Currie
Drehbuch:                Robert Chomiak, Andrew Currie, Dennis Heaton    
Kamera:                  Jan Kiesser                  

Kinostart:               25. Juli 2007 (Munich Fantasy Filmfest)
Home Entertainment:      17. Januar 2008

Verleih:                 Ascot Elite Home Entertainment

(Quelle: Trailer Archive)

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