Pixels

PIXELS | Das intergalaktische Gipfeltreffen der Arcade-Mensch-Alien-Nerd-Gamer

Unter der Regie von Chris Columbus erwachen in der kuriosen Actionkomödie PIXELS legendäre Arcade Game-Figuren wie Pac-Man, Donkey Kong, Centipede, Galaga, Q*bert, die Space Invaders uvm. zu neuem Leben – aber nur weil sie das Leben auf der Erde auslöschen sollen, denn diesmal sind Aliens die Spielführer.

Pixels

© Sony Pictures Releasing

Inhalt

Außerirdische nutzen real gewordene Versionen von Kultfiguren aus 80er-Jahre-Videospielen, um eine Invasion der Erde zu starten, da sie Aufnahmen jener alten Spiele zu Gesicht bekommen und diese als Kriegserklärung der Menschen missinterpretiert haben. Die Menschheit ist schnell überfordert von den angreifenden Videospielfiguren, das herkömmliche Militär ist machtlos. US-Präsident Will Cooper (Kevin James) erinnert sich an den einzigen, der vielleicht helfen könnte: sein Jugendfreund Sam Brenner (Adam Sandler). Dieser war in den 80ern ein Videospiel-Champion und weiß also bestens, wie man gegen Pac-Man, Donkey Kong und Co. besteht. Sam schart weitere Old-School-Arcade-Gamer (Josh Gad und Peter Dinklage) und eine Waffen-Spezialistin (Michelle Monaghan) um sich, um mit diesen einmal mehr die Videospielfiguren zu besiegen. Nur dieses Mal nicht in der Arcade-Halle, sondern in der wirklichen Welt…

Kritik

Ich als alter Zocker war begeistert, als PIXELS angekündigt wurde. Ich als alter Zocker war zuversichtlich, als ich die ersten Bilder erblickte. Ich als alter Zocker war skeptisch, nach dem ich den Trailer in seiner gesamten Länge sah. Somit blieb mir als letzte Instanz der fertige Film. Meine Meinung ist zwiespältig. Grundsätzlich ist die Idee eines intergalaktischen Schlagabtauschs basierend auf fehlinterpretierten Arcade-Games, durchaus witzig. Doch warum sich nicht so recht ein wohlwollendes Gefühl einstellen will, liegt bereits fest verwurzelt im Drehbuch. Lieblose Dialoge, charakterlose Charaktere, verschenkte Pointen und zu wenig Tiefgang. Natürlich zielt er mit seiner kindgerechten Inszenierung auf ein jüngeres Publikum ab, doch spricht er durchaus auch die Kindheitserinnerungen der Erwachsenen an. Auf dieser Ebene funktioniert der Film eigentlich auch ganz gut. Dazu gesellt sich ein unterhaltsamer 3D-Effekt, der den ganzen Spaß auf eine interaktive Videospiel-Ebene hebt. Aber aber aber verpuffen darin zu viele gute Ansätze, so dass der Durchschnitt an Unterhaltung auch nur stellenweise angekratzt wird – was wirklich sehr schade ist. Hinzu kommt der immer wiederkehrende Cast, der sich zwar kennt und untereinander funktioniert, aber nicht die notwendige Abwechslung ins Geschehen spült. Allen voran Adam Sandler, der eh schon nicht gerade den besten Stand in der Branche hat. So bleibt Peter Dinklage, der durch sein exzentrisches Gamer-Dasein, etwas Zauber versprüht. Ob sich Chris Columbus mit Pixels einen Gefallen getan hat, wird sich zeigen – doch so recht in seine Vita passt der Film nicht. Doch den viel größeren Schaden erleidet der Film durch seinen Trailer: viel zu ernst, zu wenig spaßig. Der Trailer muss mich packen und mich dazu bewegen ins Kino zu gehen. Hier verliert er bereits potentielle Zuschauer, was auch mein näheres Umfeld bestätigen konnte – somit teile ich das Empfinden mit vielen anderen enttäuschten Kinobesuchern.

Fazit: Game Over!

FSK ab 6 (gelb)Originaltitel:           Pixels
Produktionsland/-jahr:   US/CN/CA 2015
Laufzeit:                106 min
Genre:                   Komödie, Action, Science-Fiction

Regie:                   Chris Columbus
Drehbuch:                Tim Herlihy, Timothy Dowling     
Kamera:                  Amir Mokri                     

Kinostart:               30. Juli 2015
Home Entertainment:      -

Verleih:                 Sony Pictures Releasing

(Quelle: vipmagazin)

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