Stirb Langsam

STIRB LANGSAM | Die Mutter aller Actionfilme

1988 kam STIRB LANGSAM in die Kinos und entpuppte sich als Sensation. Mit einem minimalen Plot gelang es Regisseur John McTiernan und Kameramann Jan de Bont einen bis dato einmaligen Actionknaller zu inszenieren, der in seiner Machart seinesgleichen sucht.

Stirb Langsam

© 20th Century Fox Home Entertainment

Inhalt

Eigentlich möchte der New Yorker Polizist John McClane (Bruce Willis) dieses Weihnachten nur seine Noch-Ehefrau Holly (Bonnie Bedelia), welche in Los Angeles in einer großen, erfolgreichen Firma Karriere gemacht hat, besuchen und das Fest mit den beiden gemeinsamen Kinder verbringen. Als die Feierlichkeiten im Nakatomi Plaza beginnen sollen, stürmt eine Gruppe von Terroristen das Hochhaus und nur John McClane schafft es ihnen zu entwischen. Lediglich bewaffnet mit ein paar Zigaretten und einem Walkie-Talkie, wodurch er den Funk der Geiselnehmer mithören kann, und mit Waffen, welche die – übrigens deutschen – Terroristen gelegentlich so rumliegen lassen, muss John nun nicht nur sein eigenes Leben retten, sondern möglichst auch das aller anderen Beteiligten – insbesondere natürlich das von Holly. Und so beschließt er, die äußerst brutale Truppe auszumerzen und sich einen Terroristen nach dem anderen vorzuknöpfen. Während draußen dann schon die Polizei und das FBI stümperhaft versucht, das Gebäude zu stürmen, kämpft McClane ohne Schuhe gegen die 12 Aggressoren…

Kritik

Er ist hart! Er ist kugelsicher! Er scheut nicht den Kampf gegen eine ganze Armee von Söldnern. Bruce Willis ist mit STIRB LANGSAM zum unantastbaren Actionhelden der 80er und 90er Jahre geworden und auch mit bereits 60 Jahren noch immer eine große Nummer in Hollywood. Die Rolle des John McClane steht dem charismatischen Amerikaners mit deutschen Wurzeln enorm gut, kaum vorstellbar das einst sogar Richard Gere im Gespräch war. Zum Glück entschieden sich die Produzenten gegen „Pretty Woman“. Die Mischung aus skrupelloser Gewalt und situationsbedingter Komik haben Stirb Langsam in die Annalen der Filmgeschichte katapultiert. Neben Sylvester Stallone und Arnold Schwarzenegger gehört Bruce Willis zu den bedeutendsten Schauspielern einer aufstrebenden Generation. Doch Bruce Willis ist nur so gut, wie sein größter Widersacher. Alan Rickman, den die heutige Jugend als Serverus Snape kennt, bietet Willis ein herausragenden Stirn. Das Zusammenspiel von Gut und Böse unter Nennung des wohl bekanntesten Filmzitats „Jippie ja jeh, Schweinebacke!“, treibt in uns das Heldentum voran. Auch wenn man es von einem Polizisten erwarten kann, einzugreifen und mitunter sogar noch seine Frau zu befreien, ist dieser Einsatz das Leitbild von Zivilcourage. Ein Mann gegen eine ganze Armee. Mister Unsterblich, hat es allen gezeigt. Auch wenn die Fortsetzungen über die Jahrzehnte nie wirklich den ersten Teil erreichten, so tragen sie alle die gleiche Handschrift.

Fazit: Regisseur John McTiernan ist es gelungen knallharte Action mit einer kurzweiligen Handlung zu verbinden. Bruce Willis haut hier richtig schön drauf und überzeugt in der Rolle des John McClane. Ein zeitloser Blockbuster!

FSK ab 16 (blau)Originaltitel:           Die Hard
Produktionsland/-jahr:   US 1988
Laufzeit:                131 min
Genre:                   Action

Regie:                   John McTiernan
Drehbuch:                Jeb Stuart, Steven E. de Souza     
Kamera:                  Jan de Bont     

Kinostart:               10. November 1988
Home Entertainment:      24. Januar 2005 (DVD) / 9. November 2007 (Blu-ray)

Verleih:                 20th Century Fox Home Entertainment

(Quelle: TA-Trailer)

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