Die Kirche bleibt im Dorf 2

TÄTERÄTÄÄ! DIE KIRCHE BLEIBT IM DORF 2 | Aber na wird‘s ernscht

In TÄTERÄTÄÄ! – DIE KIRCHE BLEIBT IM DORF 2 verlassen die ewig verfeindeten Dörfler aus Ober- und Unterrieslingen die Schwäbische Provinz und ziehen gen Norden – nach Hamburg. Hier wollen sie an einem Bandwettbewerb teilnehmen.Das Preisgeld brauchen sie, um das Dach der gemeinsamen Kirche, das eines Tages mitten im Gottesdienst auf die Schäfchen herunterkracht, wieder reparieren zu können.

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© Camino Filmverleih

Inhalt

Ein halbes Jahr nach Maria Häberles (Natalia Wörner) Unfall und den skandallösen Enthüllungen in der Kirche gehen die Streitigkeiten zwischen Ober- und Unterrieslingern in die nächste Runde. Denn eines Sonntags kracht während des Gottesdienstes das Kirchendach auf die dörflich-schwäbische Gemeinde herunter. Zwar haben seine Schäfchen stets brav gespendet, doch Pfarrer Schäuble (Ulrich Gebauer) muss eingestehen, dass er das meiste Geld postwendend in alkoholische Genüsse reinvestiert hat. Maria und ihre Schwestern Christine (Karoline Eichhorn) und Klara (Julia Nachtmann) haben jedoch eine zündende Idee: Bei einem Kapellenwettbewerb in Hamburg winkt ein hohes Preisgeld – doch um zu gewinnen, müssen sich Ober- und Unterrieslinger mit ihren jeweils konkurrierenden Kapellen zu einer Band zusammentun…

Kritik

Schwäbisch – es mag Menschen geben, die sich bei diesem Dialekt schütteln, aber ebenso gibt es Menschen, die ihn lieben und sogar selbst sprechen. Doch wie kommt man auf die Idee, einen Film komplett in dieser besonderen Mundart auf die große Leinwand zu bringen? Regisseurin Ulrike Grote bewies Mut zum schwäbischen Gebrabbel und zauberte 2012 mit Die Kirche bleibt im Dorf einen herzallerliebsten Film, den kaum einer Verstand, aber dennoch von über 500.000 Kinobesuchern begeistert geschaut wurde. Das Bauerntheater rund um eine kleine Kirche und ein Haufen kurioser und zugleich sympathischer Bewohner reicht aus, damit ein erfolgreicher Film die Massen zu Standing Ovations treibt. Jetzt hat sich Frau Grote dazu verleiten lassen, dem Spaß rund um die Kirche eine Krone aufzusetzen und die Ober- und Unterrieslinger wieder in den Ring zu schicken. TÄTERÄTÄÄ! DIE KIRCHE BLEIBT IM DORF 2 setzt da an, wo der erste Teil aufgehört hat. Nicht gerade eine originelle Idee, aber das muss nicht gleich das Aus für die Fortsetzung bedeuten. Es gibt die schon gewohnten Streitereien und gegenseitige Beschimpfungen, aber dabei kommt die Komik und der Humor diesmal etwas zu kurz. Erfrischend ist die Weltreise der Schwaben ins unbekannte Land Hamburg, was die Gemüter weiter ordentlich anheizt. Das Konfliktpotential und der Fakt, dass alle im selben Boot sitzen, erfrischt die Geschichte – die dennoch viele Möglichkeiten eines interkulturellen Clinch zwischen „Südländern“ und dem „nordischen Volke“ auf der Strecke lässt. „Mein Gott“ sagt man sich jetzt, denn Fans des erstens Teils werden sicherlich nichts vermissen. Im Gegenteil, denn die neue musikalische Mischung, die allerdings aussieht wie eine Nummernrevue im Theater, bringt neuen Schwung in die Bude. Ich als Berliner muss gestehen, ich hatte es etwas schwer dem Treiben sprachlich zu folgen, aber zum Glück gibt es ja die Körpersprache.

Fazit: Die Rieslinger sind (wieder) los! Ein tolles Ensemble mit deutschen Fremdsprachenkenntnissen verzückt das nicht immer einig Filmland Germany. Was bleibt ist TÄTERÄTÄÄ!

FSK ab 0 (weiß)Originaltitel:           Täterätää - Die Kirche bleibt im Dorf 2
Produktionsland/-jahr:   DE 2015
Laufzeit:                94 min
Genre:                   Komödie, Musik

Regie:                   Ulrike Grote
Drehbuch:                Ulrike Grote
Kamera:                  Thomas Vollmar  

Kinostart:               25. Juni 2015
Home Entertainment:      29. Januar 2016

Verleih:                 Camino Filmverleih

(Quelle: vipmagazin)

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