Deathgasm

DEATHGASM | Zombie-Splatter trifft auf Death Metal

Im blutigen Horrorfilm DEATHGASM von Jason Lei Howden öffnen zwei Metalheads versehentlich das Tor zur Hölle und prompt befindet sich ihr verschlafenes Heimatstädtchen in der Zombie-Apokalypse.

Deathgasm-DVD-Cover-FSK-18

© Tiberius Film

Inhalt

Nachdem seine Mutter in eine psychiatrische Anstalt eingewiesen wurde, kommt der Teenager und Metalhead Brodie (Milo Cawthorne) bei seiner Tante Mary (Jodie Rimmer) und seinem Onkel Albert (Colin Moy) unter. Dort gerät er nicht nur mit seinem fiesen Cousin David (Nick Hoskins-Smith) aneinander, sondern auch mit der restlichen Familie, die Heavy Metal für Teufelswerk hält. Dennoch findet der Neuankömmling in dem etwas älteren Bad Boy Zakk (James Blake) einen Gleichgesinnten, mit dem er zusammen eine Garagen-Band gründet. Aber als die beiden Außenseiter unter dem Namen Deathgasm in den Besitz einer Komposition der Metal-Ikone Rikki Daggers (Stephen Ure) gelangen, ahnen sie nicht, dass man mit dieser eine dunkle Macht heraufbeschwören kann. Ehe sie sich versehen, ist ein Großteil der Bewohner zu aggressiven Zombies mutiert…

Kritik

Irgendwie ist es ja schon verwunderlich, wie es Filme aus Neuseeland hierzulande schaffen, so viele Menschen anzusprechen. Sicherlich wird Peter Jackson einiges dazu beigetragen haben, dass sich das Bewusstsein für Filme von der anderen Seite der Welt auch hier gut verkaufen: 5 Zimmer Küche Sarg oder Housebound sind nur einmal zwei Beispiele, die überzeugt haben. Mit DEATHGASM kommt ein weiterer Export auf uns zu, der es wirklich in sich hat und stark an alte Zeiten erinnert, aus denen Kultfilme wie Braindead oder Bad Taste stammen. Völlig abgefahren und chaotisch präsentiert sich Deathgasm, der total „over the top“ ist und das absolut zurecht. Brodie, ein Metalhead wie er im Buche steht, muss zu seiner christlichen Tante und dem religiösen Onkel ziehen. Diese haben zu allem Überfluss auch noch einen arroganten Schnösel als Sohn, der die schärfste Braut der Schule als Freundin hat. Zum Glück findet er schnell den Gleichgesinnten Zakk als Freund, mit dem er, zusammen mit zwei Schulkameraden, eine Metal Band gründet. Dass das nicht lange gut gehen kann und die vier das Unglück und das Böse magisch anziehen, ist jawohl klar. Und da ist es auch geschehen und das Unheil nimmt seinen Lauf. So schnell kann es gehen und das große Abschlachten hat begonnen. Aber zum Glück findet neben dem ganzen Splatter auch der Humor ausreichend Platz, z. B. dann, wenn ein scheinbar böser Metalhead niedlich an seinem Eis schleckt, kann man nicht anders, als munter drauf los zu lachen. Viele Gags sind nicht wirklich offensichtlich und schleichen sich eher unterschwellig ein. Nichtsdestotrotz finden sich an jeder Ecke Klaumauk-Kracher, wo man sich herrlich wegschmeißen kann. Jedoch muss man ehrlich sagen, dass das Gemetzel der primäre Teil der Geschichte ist. Eine sehr klassische Meuchelei findet statt und die Gedärme und Gliedmaße fliegen nur so durch die Gegend. Literweise Blut fließt über die Straßen und lässt das Herz jedes Gore-Freund höher schlagen. Dass der Film in Deutschland ungeschnitten erschienen ist, kommt fast einem Wunder gleich. Denn es geht heftig zur Sache. Aber „who caresß“, Hauptsache man hat Spaß!

Fazit: Deathgasm rockt!!!

FSK 18 (rot)Originaltitel:           Deathgasm
Produktionsland/-jahr:   NZ 2015
Laufzeit:                86 min
Genre:                   Komödie, Horror

Regie:                   Jason Lei Howden
Drehbuch:                Jason Lei Howden   
Kamera:                  Simon Raby 

Kinostart:               -
Home Entertainment:      4. Februar 2016

Verleih:                 Tiberius Film

(Quelle: Near-Dark.de)

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