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X-MEN: APOCALYPSE | Das Ende von allem und der Neubeginn eines heldenhaften Teams

[Nachgereicht] Nach dem von Kritikern bejubelten, weltweitem Erfolg X-Men: Zukunft ist Vergangenheit kehrt Bryan Singer mit X-MEN: APOCALYPSE größer und effektvoller zurück.

X-Men: Apocalypse

© 20th Century Fox of Germany

Inhalt

Die Welt hat sich verändert, Mutanten werden in der Gesellschaft nun weitestgehend akzeptiert. Doch ein legendärer Bösewicht schickt sich an, Menschen wie Mutanten zu unterjochen: der einst als Gott verehrte Apocalypse (Oscar Isaac), der älteste und mächtigste Mutant der Welt. Er ist unsterblich und unbesiegbar, weil er die Kräfte vieler unterschiedlicher Mutanten vereint – und er ist bei seinem Erwachen nach Tausenden von Jahren gar nicht glücklich darüber, wie sich die Welt entwickelt hat. Zur Verwirklichung seines Plans einer neuen Weltordnung bringt Apocalypse mächtige Mutanten unter seine Kontrolle: Magneto (Michael Fassbender), Psylocke (Olivia Munn), Storm (Alexandra Shipp) und Angel (Ben Hardy). Es ist an Raven (Jennifer Lawrence) und Prof. X (James McAvoy), ein Team junger Mutanten anzuführen, das sich Apocalypse in den Weg stellt…

Kritik

X-Men ist eine Ansammlung von Mutanten, die im Sinne der Erhaltung des Friedens und der erfolgreichen Koexistenz mit den Menschen handeln sowie auch für dessen Überleben einstehen. Sicherlich ist X-Men eine Sache für sich und absolut nicht mit den Avengers zu vergleichen. Auch Fantastic Four ist eine Welt für sich. Aber allen voran Deadpool fährt eine andere Strecke, wobei er eigentlich zum X-Men-Universum dazugehört, es aber nicht wahrhaben möchte. Comic-Verfilmungen sind generell keine Selbstläufer. Man muss genau den Input des Comics auf die Leinwand transportieren ohne dessen Geist zu zerstören. Bei den Avengers und den Guardians of the Galaxy hat es bisher sehr gut funktioniert. Einzig die Fantastic Four kränkeln ziemlich rum. Dahingegen sind die X-Men erfolgreich unterwegs. Die alten Trilogien und die Wolverine-Reihe waren allesamt ok, doch durch den soften Reboot der X-Men-Reihe erleben wir einen völlig neuen Blick auf die Mutanten und dem Konflikt mit Ihresgleichen und den Menschen. Bryan Singer hat ein auf und ab mit den Mutanten erlebt und zuletzt mit X-Men: Zukunft ist Vergangenheit seinen bis dato besten X-Men-Film abgeliefert, kann also X-MEN: APOCALYPSE daran anschließen? Da mich die X-Men-Reihe nie zu 100% meine Aufmerksamkeit hatte, so hat sie es mit dem letzten Teil der neuen Trilogie. Bereits in einem großartigen Opening erfährt der Zuschauer in wenigen Minuten die Vorgeschichte des titelgebenden Mutanten „Apocalypse“. Bereits hier wird das gesamte Ausmaß der Effekte deutlich, die in tolle Bilder gepackt wurden. Imposant ist hier der kleine Bruder von massiv. Nach dem wir nun den bösen blauen Mutanten kennengelernt haben, wird der eine oder andere X-Men nochmal vorgestellt, was in dieser Größenordnung angemessen ist. Es bietet sich durchaus an, einen Blick auf die zwei Teile zuvor zu werfen, sich gleich auf X-Men: Apocalypse zu stürzen wäre nicht ratsam. Inhaltlich, wie schauspielerisch ist dieser Film wirklich gut geworden. Einzig die Darstellung Oscar Isaac als Apocalypse wirkt ein wenig oberflächig und zu typisch Bösewicht, dabei wäre durchaus das Potential dagewesen, einen völlig neuen Typ von Schurken zu etablieren. Aber nun gut, das ist schon meckern auf hohen Niveau. Ansonsten ist dieser Film ein facettenreicher Epos, der mit üppigen 2 ½ Stunden ordentlich Sitzfleisch voraussetzt.

Fazit: Der Inbegriff des Popcornkinos. Epochal, gigantisch, actiongeladen – wir können gespannt sein, wohin der Weg der X-Men hingeht.

FSK ab 12 (grün)Originaltitel:           X-Men: Apocalypse
Produktionsland/-jahr:   US 2016
Laufzeit:                144 min
Genre:                   Action, Abenteuer, Science-Fiction

Regie:                   Bryan Singer
Drehbuch:                Simon Kinberg 
Kamera:                  Newton Thomas Sigel

Kinostart:               19. Mai 2016
Home Entertainment:      -

Verleih:                 20th Century Fox of Germany

(Quelle: FoxKino)

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