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TEENAGE MUTANT NINJA TURTLES: OUT OF THE SHADOWS | Einmal mehr müssen vier Schildkröten New York retten

Die kampferprobten Schildkröten müssen in TEENAGE MUTANT NINJA TURTLES: OUT OF THE SHADOWS schon wieder gegen Erzfeind Shredder antreten, doch dieser erscheint schon bald als Witzfigur. Zwei neue Mutanten namens Rocksteady und Bebop, samt intergalaktischen Bösewicht Krang, betreten den New Yorker Schauplatz und machen aus der Fortsetzung keinen gemütlichen Landgang. 

TMNT 2

© Paramount Pictures

Inhalt

Die Teenage Mutant Ninja Turtles Raphael (Alan Ritchson), Michelangelo (Noel Fisher), Donatello (Jeremy Howard) und Leonardo (Pete Ploszek) sehen sich mit mehrfacher Gefahr konfrontiert: Diesmal müssen sie es nicht nur mit Erzfeind Shredder (Brian Tee) aufnehmen, sondern auch mit dessen mutierten Handlangern Bebop (Gary Anthony Williams) und Rocksteady (Stephen Farrelly) – während der Alien-Kriegsherr Krang (Stimme im Original: Brad Garrett) im Hintergrund an seinem Welteroberungsplan arbeitet. Glücklicherweise stehen den humanoiden Schildkröten weiterhin Reporterin April O’Neil (Megan Fox) sowie Kameramann Vern (Will Arnett) zur Seite, und sie finden im Eishockeyschläger-bewaffneten Casey Jones (Stephen Amell) einen neuen Verbündeten. Aber wollen die Turtles weiterhin die Helden im Schatten bleiben – oder sich New York endlich zeigen?

Kritik

Abgesehen von den X-Men gibt es keine Mutanten-Gruppierung in der Filmgeschichte, die so berühmt sind wie die vier Schildkröten aus der New Yorker Kanalisation. Mit TEENAGE MUTANT NINJA TURTLES: OUT OF THE SHADOWS brechen sie, wie der englische Titel erahnen lässt, aus ihrem Käfig der Zurückhaltung und stellen sich fortan – mit weitaus größerer Unterstützung seitens der örtlichen Behörden – drei noch nie dagewesenen Kreaturen: Bebop, Rocksteady und dem nicht mehr ganz so frisch aussehenden Krang. Sicherlich haben Fans der Turtles ohne Unterlass geschimpft und gegen Michael Bay gewettert. Doch der erste Teil war pures Entertainment, ist aber wenn überhaupt an nur einer Hürde gescheitert: dem gestandenen Fan. Der Identifikationsfaktor war wesentlich geringer als noch in den Anfang 90er auf den Markt gebrachten Realfilmen. Das hatte damals alles noch Hand und Fuß – im wahrsten Sinne des Wortes. Die animierten Turtles mussten lange um ihren Status, einer gewissen Daseinsberechtigung kämpfen, doch ihnen gelang es. Das weltweite Einspielergebnis von fast einer halben Milliarde Dollar spricht eindeutig dafür, dass die weitaus muskulöseren nun auch in der Moderne angekommen sind. Gleichzeitig lag damit auch eines auf der Hand: eine Fortsetzung. Teenage Mutant Ninja Turtles: Out of the Shadows führt weitere Figuren des Turtle-Universum ein und wirkt kurioserweise wesentlich runder als sein Vorgänger. Wahrscheinlich liegt es daran, dass keine Hürden mehr übersprungen werden müssen. Was bekommt der Fan der ersten und zweiten Stunden präsentiert? Die Turtles fahren souverän auf, wobei der Einsatz von Special Effects das nächste Mal durchaus sparsamer ausfallen darf. Das ist auch der Grund warum Megan Fox, Will Arnett oder Arrow-Star Stephen Amell kaum Raum zur persönlichen Entfaltung bekommen. Nun gut, Will Arnett ist an für sich defensiver platziert, doch was ist mit Fox und Amell? Sie sind nur noch notwendiges Beiwerk um die Geschichte voranzutreiben. Überraschend ist die fast schon lieblose Einführung von Amell als Casey Jones. Aber die Mankos halten sich wirklich in Grenzen. Die 112 Minuten Spieldauer gehen runter wie Öl und glänzen mit viel Action und Witz. Was diesmal besonders schön zur Geltung kommt, ist der 3D-Effekt. Also lieber ein paar Euros mehr ausgeben, dann wird der Film ein kurzweiliger Spaß.

Fazit: Mit der Fortsetzung macht man diesen Sommer nichts falsch. Solider Unterhaltung, humorvolle Einlagen und ein gelungener 3D-Effekt sorgen dafür, dass bereits jetzt schon fieberhaft an einem dritten Teil gearbeitet wird. Hoffentlich!

FSK ab 12 (grün)Originaltitel:           Teenage Mutant Ninja Turtles: Out of the Shadows
Produktionsland/-jahr:   US/HK/CN/CA 2016
Laufzeit:                112 min
Genre:                   Action, Abenteuer, Komödie

Regie:                   Dave Green
Drehbuch:                Josh Appelbaum, André Nemec
Kamera:                  Lula Carvalho 

Kinostart:               11. August 2016
Home Entertainment:      8. Dezember 2016

Verleih:                 Paramount Pictures

(Quelle: ParamountPicturesGER)

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3 Kommentare

    1. Die Handlung ist derart banal bescheuert, dass ich dieser keine Beachtung geschenkt habe. Aber ich stimme dir zu. Nichtsdestotrotz hat es einen gewissen Unterhaltungsfaktor. 🙂

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