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THE PURGE: ELECTION YEAR | „Denk nur daran wie viel Gutes uns die Säuberung bringt“

Zwölf Stunden absolute Gesetzlosigkeit. Alle Verbrechen, inklusive Mord, sind in der alljährlichen PURGE-Nacht erlaubt. Amerika ist erneut im Ausnahmezustand: In THE PURGE: ELECTION YEAR wird der knallharte Überlebenskampf zu einem Phänomen, das inzwischen auch mordlustige Touristen aus aller Welt anzieht. Gleichzeitig plädiert eine aufstrebende Senatorin für die Abschaffung der alljährlichen Purge, die sich vor allem gegen die Armen und Unschuldigen richtet, und gerät damit ins Visier der hochrangigen Eliten.

The Purge: Election Year

© Universal Pictures

Inhalt

Einmal im Jahr dürfen alle US-Bürger eine Nacht lang ungehindert alle Straftaten begehen, nach denen ihnen der Sinn steht, ohne strafrechtliche Konsequenzen fürchten zu müssen. So soll dem Verbrechen für den Rest des Jahres Einhalt geboten werden. Doch der Widerstand in der Bevölkerung gegen diese drastische Maßnahme wächst. Um etwas an den Zuständen zu ändern, setzt sich die Senatorin Charlie Roan (Elizabeth Mitchell), die in einer Purge-Nacht Jahre zuvor nur knapp mit ihrem Leben davon gekommen ist, auf politischer Ebene dafür ein, die gesetzlose Nacht abzuschaffen. Doch damit zieht sie schnell den Unmut hoher Regierungsvertreter auf sich, die sich ihrer bei der bevorstehenden „Säuberung“ entledigen wollen. Beschützt von ihrem raubeinigen Sicherheitschef Leo Barnes (Frank Grillo) versucht Charlie durch die Nacht zu kommen, um das System ein für alle Mal zu Fall zu bringen.

Kritik

Das muss man sich erstmal vorstellen: einmal im Jahr sind für 12 Stunden alle Verbreichen einschließlich Mord erlaubt – wohlgemerkt in den USA. Ein Land schafft sich ab. Definiert über diese eine Nacht spielt nicht jeder mehr mit bei der Säuberung. Der Widerstand wird größer und auch auf der politischen Ebene tut sich einiges, denn es stehen Wahlen vor der Tür und mit diesen auch das Schicksal der „Purge“. Befürworter der Säuberung tun alles, um weiterhin einmal im Jahr fleißig Unruhen zu stiften, doch ihre schärfste Gegnerin Senatorin Charlie Roan möchte einen Wandel. Ein Reibungspunkt, der sie schnell in den Focus der kommenden Purge-Nacht rücken lässt. Sie muss unbedingt von der Bildfläche verschwinden. Aber zum Glück haben wir einen erfahrenen Kerl an ihrer Seite, der fortan als ihr Sicherheitschef Leo Barnes (bereits bekannt aus The Purge: Anarchy) für ihre Sicherheit sorgen soll. Gar nicht so einfach, wenn es alle auf die Senatorin abgesehen haben. Die Säuberung ist längst nicht mehr ein reines Blutspektakel für Amerikaner. Aus der ganzen Welt reisen die sogenannten „Purge-Touristen“ an, um mal richtig die Sau rauszulassen. Das ist mitunter auch die wesentlichste Neuerung in der Reihe, ansonsten bedient sich James DeMonaco seinem etablierten Muster. Wenig neues aus dem Land der Träume. Die Handlung ist ziemlich vorhersehbar und die Charaktere agieren hölzernd. Leider verpufft aufgebaute Spannung auch zu schnell, in dem die Auflösung zu rasch folgt. Nichtsdestotrotz ist THE PURGE: ELECTION YEAR unterhaltsam und bestärkt auch weiterhin das beklemmende Gefühl, dass es vielleicht sowas irgendwann mal, irgendwo auf der Welt, geben könnte. Eine erschreckende Vorstellung, vor allem da in den USA die Präsidentschaftswahlen anstehen.

Fazit: Nach wie vor unterhaltsamer Stoff aus dem Albträume gemacht sind, wenngleich etwas die Luft raus ist. 

FSK ab 16 (blau)Originaltitel:           The Purge: Election Year
Produktionsland/-jahr:   US 2016
Laufzeit:                109 min
Genre:                   Action, Horror, Thriller

Regie:                   James DeMonaco
Drehbuch:                James DeMonaco
Kamera:                  Jacques Jouffret

Kinostart:               15. September 2016
Home Entertainment:      19. Januar 2017

Verleih:                 Universal Pictures

(Quelle: Universal Pictures Germany)

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