the-void-mit-aaron-poole

THE VOID | Es gibt eine Hölle. Dies hier ist schlimmer

In THE VOID steigen grauenvollen Kreaturen aus der Hölle empor und lassen ein Krankenhaus zur Todesfalle werden. Diesen kanadischen Horrortrip wirst du so schnell nicht vergessen, blöd für dich!

the-void

© Ascot Elite Home Entertainment

Inhalt

Sherrif Carter (Aaron Poole) verbringt eine gemütliche Nachtschicht in seinem Streifenwagen. Doch plötzlich rennt ein verwundeter Mann aus dem Wald ihm direkt vor die Motorhaube. Hilfsbereit wie er ist bringt Carter den blutenden Mann in das nahegelegene Krankenhaus, ohne zu wissen, was diese Geste für Folgen haben wird. Denn kurze Zeit später tauchen zwei geheimnisvolle Jäger auf, die dem Verletzten den Garaus machen wollen. Das ist aber erst der Anfang dieser unheilvollen Nacht: Schon bald können die Patienten und Angestellten nämlich kein Fuß mehr vor das Krankenhaus setzen, weil eine Schar in weiß gekleideter Gestalten mit scharfen Messern herumfuchtelt und jeden Fluchtversuch unterbindet. Als dann auch noch die ersten Menschen sich in gruselige Monster verwandeln, wird klar, dass die Hölle auf Erden ausbricht…

Kritik

„Meine Fresse!“ trifft es ganz gut. THE VOID kam für mich aus einer Schublade gekrochen und hat mich hypnotisiert. Allein der Trailer ist so finster und krank. Sowas kann man nicht erträumen, aber es ist ein Albtraum. Der Look in den 80er Jahre platziert, bedient sich auch an jenen Streifen aus dieser Zeit, wobei noch ein Touch 70er mit seinen Okkulten-Filmen sich abzeichnet. Generell legt man viel Wert auf Zitate. Man entdeckt Altbekanntes, aber auch abgedreht Neues. Für mich fast schon unverständlich, wie dieser Film mit einer 16er-Freigabe durch’s Ziel kam. Unbegreiflich insofern, da der Mix aus Blut, Mindfuck und psychopathisch anmutender Story, gern auch höher hätte eingestuft werden können. Potential war da und selbst ich sage das, wobei ich ein Freund des Uncut-Kinos bin. Dies verhält sich fast von Ridley Scotts Alien: Covenant, der ebenso seine sehr blutigen Momente hat, aber dennoch unter dem roten Balken fährt. Aber das soll kein Kritikpunkt sein, denn der Film macht sehr vieles richtig. Es ist ein Horrortrip in eine andere Sphäre außerhalb unserer Vorstellungskraft. Der Sekten-Einschlag mit Monstern und anderen Absurditäten ist wie ein Autounfall, man kann nicht wegsehen. Einen klare Linie hat The Void nicht, ein Mischmasch aus allem, ein Potpourri des schlechten Geschmacks der Videokassetten-Kultur, aber mit Kultfaktor. Nicht jeder wird mit dem Streifen etwas anfangen können, er ist speziell in seiner ganzen Machart. Die Effekte wirken handgemacht und die Darsteller spielen überfordert, aber dennoch glaubwürdig auf. Es wirkt nicht rund, aber trotzdem unterhaltsam. Ein Bastard aus der Hölle!

Fazit: The Void trägt den Geist aus einer anderen Zeit in sich. Verweise auf Streifen der 80er und 70er Jahre lassen den Zuschauer nostalgisch werden, aber gänzlich zufrieden stellen wird er nicht jeden. Ein Absonderling des Horrorgenres, der ein schönes Resümee ist, aber mehr auch nicht. 

FSK ab 16 (blau)Originaltitel:           The Void
Produktionsland/-jahr:   CA 2016
Laufzeit:                90 min
Genre:                   Horror, Mystery

Regie:                   Jeremy Gillespie, Steven Kostanski
Drehbuch:                Jeremy Gillespie, Steven Kostanski
Kamera:                  Samy Inayeh

Kinostart:               -
Home Entertainment:      19. Mai 2017

Verleih:                 Ascot Elite Home Entertainment

(Quelle: Ascot Elite Home Entertainment)

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s