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PLANET DER AFFEN: SURVIVAL | Survival of the Fittest!

In PLANET DER AFFEN: SURVIVAL, dem dritten Kapitel der hochgelobten Blockbuster-Franchise, werden Caesar und seine Affen in einen tödlichen Konflikt mit einer Armee von Menschen unter der Leitung eines rücksichtslosen Colonels getrieben.

PLANET DER AFFEN: SURVIVAL

© 20th Century Fox of Germany

Inhalt

Der Krieg, den Koba (Toby Kebbell) mit den von der Seuche stark dezimierten Menschen angezettelt hat, ist in vollem Gange. Affen-Anführer Caesar (Andy Serkis) geht es dabei gar nicht länger ums Gewinnen, er will lediglich einen Weg finden, wie er mit seinem Stamm in Frieden leben kann. Doch eine Spezialeinheit unter Führung des brutalen Colonel (Woody Harrelson) will Caesar um jeden Preis tot sehen und so werden im Urwald vor den Toren San Franciscos weiterhin blutige Gefechte ausgetragen, die in einem heimtückischen Anschlag auf das geheime Versteck der Affen gipfeln, das ein Verräter preisgegeben hat. Nun gärt in dem sonst friedliebenden Caesar das Bedürfnis nach Rache und mit seiner rechten Hand Rocket (Terry Notary) und einigen weiteren Getreuen macht er sich auf die beschwerliche Suche nach dem Colonel, fest entschlossen, keine Gnade mehr walten zu lassen.

Kritik

Es ist vollbracht. Das Franchise hat sein erzwungenes, evolutionäres Ende gefunden. Von Teil zu Teil zerfiel die Erde ein Stück mehr, die Menschen werden weniger, die Affen mehr. Es ist der Wendepunkt der dominanten Spezies, doch die Tatsache, dass sich PLANET DER AFFEN: SURVIVAL einen völlig anderen Ton als seine beiden Vorgänger anschlägt, mag den einen oder anderen Zuschauer vor den Kopf stoßen, doch dieses epische Finale ist wesentlich versöhnlicher, düsterer und seichter als gedacht. Doch der Mix, den Matt Reeves und Autor Mark Bomback gegangen sind, den Konflikt so unausweichlichen Eskalation aufzubauschen,  ist ein Blockbuster der besonderen Art und einer der besten dritte Teile nach Herr der Ringe – Die Rückkehr des Königs. Eigentlich kränkeln Trilogien meist am letzten Teil, doch Planet der Affen: Survival ist gut, durch und durch. Gut, wenn man ohne Erwartungen den Film schaut ohne sich vorweg eine Meinung über den Ausgang gebildet zu haben. Schließlich wird der Film von Minute zu Minute besser und besser, es fängt an zu kribbeln und wir bekommen eine Gänsehaut in der düsteren, schneebedeckten Atmosphäre, in der durch Performance Capture Caesar zum Held aller wird, dank auch durch Andy Serkis, authentisch und emotional und ein Woody Harrelson als prominenter Eyecatcher derart fehlbesetzt ist, dass er schon wieder grandios ist. Das Finale ist überraschend, unerwartet und rührend. Aus beispiellose Weise wurde nun die Geschichte eines Affen als Revolutionsführer ergreifend erzählt ohne abzuschweifen. Top Kino, ungewöhnlich inszeniert.  

Fazit: Eine glorreiche Trilogie geht würdig zu Ende. Wir werden Caesar vermissen, verabschieden ihn jedoch wohlwollend und mit einem guten Gefühl im Bauch. Ohne an Qualität über drei Teile zu verlieren, wurde überlebt. Survival of the Fittest!

FSK ab 12 (grün)Originaltitel:           War of the Planet of the Apes
Produktionsland/-jahr:   US/CA/NZ 2017
Laufzeit:                140 min
Genre:                   Action, Abenteuer, Drama

Regie:                   Matt Reeves
Drehbuch:                Mark Bomback, Matt Reeves
Kamera:                  Michael Seresin 

Kinostart:               3. August 2017
Home Entertainment:      7. Dezember 2017

Verleih:                 20th Century Fox of Germany

(Quelle: FoxKino)

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