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WENN DU STIRBST, ZIEHT DEIN GANZES LEBEN AN DIR VORBEI, SAGEN SIE | Erleben deinen letzten Tag… immer wieder

WENN DU STIRBST, ZIEHT DEIN GANZES LEBEN AN DIR VORBEI, SAGEN SIE ist die rasante Verfilmung des Jugendbuch-Bestsellers von Lauren Oliver – ein explosiver Trip in eine Welt zwischen Leben und Sterben, zwischen richtig und falsch, zwischen heute und morgen.

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© capelight pictures

Inhalt

Samanthas (Zoey Deutch) Leben könnte perfekter nicht sein. Sie hat einen in ihren Augen großartigen Freund und ihre besten Freundinnen Ally (Cynthy Wu), Elody (Medalion Rahimi) und Lindsay (Halston Sage) bedeuten die Welt für sie. Das Leben der beliebten It-Girls besteht aus Feiern, Knutschen und den richtigen Klamotten, den Außenseitern an ihrer Highschool spielt die Mädels-Clique auch gerne mal einen gemeinen Streich. Bis sich an einem einzigen Tag alles ändert: Sam wird nach einer Party in einen Autounfall verwickelt, der sie das Leben kostet. Doch als wäre nichts geschehen, erwacht sie am Morgen desselben Tages in ihrem Bett. Daraufhin durchlebt Sam die Stunden vor dem Unfall immer und immer wieder, bis sie merkt, dass sie dadurch die Chance bekommt, Dinge richtigzustellen, die nicht sein sollten. Denn hier geht es um mehr als ihr eigenes Leben…

Kritik

…und täglich grüßt das Murmeltier. Nicht nur, dass dieses Motiv in WENN DU STIRBST, ZIEHT DEIN GANZES LEBEN AN DIR VORBEI, SAGEN SIE sich vehement aufdrängt, sondern weil auch wie eigentlich üblich, keine Kenntnis über die Buchvorlage besitze. Doch ehrlich gesagt, sollte man niemals Buch und Film miteinander vergleichen. Erwartungen könnten nicht erfüllt werden und am Ende ist man nur enttäuscht, dass die aufgebaute Illusion einer in Buchstaben gefassten Welt, visuell nicht funktioniert. Ich plädiere somit darauf jegliche Vergleiche zu streichen. Mit dieser Einstellung wagte ich mich nun an eine nach außen hin geheimnisvollen Geschichte, die in der Zeitschleifen-Thematik fußt und absolut inspirierend sich darlegt. Es ist ein rührender Film mit viel Emotionen, ignoriert man typische Teenie-Klischees (die dennoch passend sind). Der Film lebt vor allem von seiner Atmosphäre. Eine zu Tränen rührende Erzählung visuell mit schlechtem Wetter, dauerhaften Regen und schlechter Stimmung so meisterlich in Szene zu setzen, ist der erste gnadenlose Pluspunkt. Des Weiteren sucht der Film insgeheim nach dem Sinn des Lebens, liefert jedoch nur indirekt eine Antwort darauf. Schließlich verliert sich somit die Handlung in einem Moment, in der jeder letzte Tag aufs Neue gelebt wird und was man dabei Neues entdecken kann. Es geht darum, den letzten Tag auf Erden so zu gestalten, um andere Menschen glücklich zu machen. Schließlich leben wir nicht nur für uns, sondern auch für andere. Eine unerschöpfliche Quelle der Inspiration, gepaart mit Nächstenlieben. Wenngleich die Story absurd klingen mag, so macht sie dennoch alles richtig und gibt uns eine Chance, gewisse Fragen zu stellen und in Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie nach entsprechenden Antworten zu suchen – jeder so, wie er es braucht. Joey Deutch erfüllt mit ihrer Körpersprache, mit ihrem Streben nach Erkenntnissen, in dieser fahlen Welt aus Leben und Tod, den Anspruch einer (fast) Bestbesetzung. Ansonsten wurde auf unverbrauchte Gesichter gesetzt, die ihre Rollen gut spielen und Deutch wunderbar auf diesen schwierigen Weg – immer und immer wieder begleiten. Auch wenn sie davon eigentlich nichts wissen.

Fazit: Blickt man nicht oberflächlich auf diese Geschichte, sondern brachten den tiefgründigen Kern und fokussiert sich dabei auf Zoey Deutch, erlebt man Wunder, dass uns zu Tränen rührt. Wer beschäftigt sich nicht mit der Frage, ob man richtig gelebt hat. Wer beschäftigt sich nicht mit der Frage, wie ich am besten meinen letzten Tag erlebe. Ein Potpourri aus existenziellen Fragen, wo jeder selbst seine Antworten finden muss.

FSK ab 12 (grün)Originaltitel:           Before I Fall
Produktionsland/-jahr:   US 2017
Laufzeit:                98 min
Genre:                   Mystery, Drama

Regie:                   Ry Russo-Young
Drehbuch:                Maria Maggenti, Lauren Oliver (Buch)
Kamera:                  Michael Fimognari 

Kinostart:               1. Juni 2017
Home Entertainment:      6. Oktober 2017

Verleih:                 capelight pictures

(Quelle: capelightpictures)

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