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HAPPY DEATHDAY | …und täglich grüßt der Serienkiller

HAPPY DEATHDAY ist ein höchst origineller und überraschender Film aus dem Hause Blumhouse Productions, die mit Reihen wie Paranormal ActivityInsidious oder Sinister Menschen rund um den Globus in Angst und Schrecken versetzt haben.

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© Universal Pictures Germany

Inhalt

Die junge Studentin Tree (Jessica Rothe) wacht am Morgen ihres Geburtstags auf, doch anders als sonst ist ihr Ehrentag dieses Mal kein Grund zur Freude: Nicht nur hat sie in der Nacht davor zu hart gefeiert und ist in der Studentenbude von Carter (Israel Broussard) gelandet. Noch dazu taucht am Abend plötzlich ein maskierter Unbekannter auf und ermordet sie. Nach ihrem Tod landet Tree jedoch nicht im Jenseits, sondern wacht erneut am Morgen ihres Geburtstages auf, als wäre nichts geschehen. Schnell stellt sie fest, dass sie in einer Zeitschleife gefangen ist, in der sich die Ereignisse fortlaufend wiederholen und sie jedes Mal am Ende ermordet wird, egal, was sie versucht. Während Tree ihren Geburts- und Todestag ein ums andere Mal durchläuft, versucht sie verzweifelt, einen Weg zu finden, um ihrer Ermordung zu entkommen…

Kritik

In regelmäßigen Abständen bedienen sich Filmemacher an der Zeitschleifen-Thematik. Der Klassiker schlechthin ist natürlich …und täglich grüßt das Murmeltier mit Bill Murray. Doch nicht nur Komödien funktioniert mit dieser Art von Handlung. Auch andere Genres bedienen sich fleißig. Zu den prominentesten Vertretern gehören mit Sicherheit The Butterfly EffectEdge of Tomorrow oder 12 Monkeys. Mit HAPPY DEATHDAY wird nun auch ein Horrorfilm und seine Hauptdarstellerin vor die Problematik gestellt, ausgerechnet an einem Geburtstag den mysteriösen Umstand und einen angsteinflößenden Mann mit Babymaske aufzuklären. Das wirkt in erster Linie gruselig und erschreckend, aber in wohldosierten Phasen auch äußerst komisch. Jessica Rothe verhält sich nämlich, wie sich ein Opfer, verhalten muss: Maßlos überfordert, maßlos verzweifelt. Wer lacht nicht oder versucht zu mindestens einer aussichtslosen Situation mit Humor zu begegnen. Ein Anker in der Zeitschleife. Dieser ist für die Dynamik und das Auflockern absolut notwendig und brilliert in Happy Deathday. Die Kombination aus Slasher, Slapstick und Dramödie unter dem Dach eines Horrorschockers ist erfrischend und gar nicht so vorhersehbar ,wie viele denken. Christopher Landon hat einen mehr als unterhaltsamen Film auf die Leinwand gebracht, der Altbewährtes in einen neuen Kontext setzt und mit Murray’scher Intensität verfolgt.

Fazit: Ein originelles Vergnügen mit tollen Darstellern, lustigen Momenten und Selbstironie. 

FSK ab 12 (grün)Originaltitel:           Happy Death Day
Produktionsland/-jahr:   US 2017
Laufzeit:                96 min
Genre:                   Horror, Thriller, Drama

Regie:                   Christopher Landon
Drehbuch:                Scott Lobdell, Christopher Landon
Kamera:                  Toby Oliver 

Kinostart:               16. November 2017
Home Entertainment:      -

Verleih:                 Universal Pictures Germany

(Quelle: Universal Pictures Germany)

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