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JUSTICE LEAGUE | Die letzte Chance für Batman & Co zu überzeugen

Mit vereinten Kräften bringt DC seine JUSTICE LEAGUE auf den Weg: Und die Avengers-Konkurrenten machen bei ihrem ersten Abenteuer ein erstaunlich gute Figur, lässt man gewisse Dinge außer Acht.

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© Warner Bros.

Inhalt

Angetrieben durch sein wiederhergestelltes Vertrauen in die Menschheit und inspiriert durch Supermans selbstloses Handeln, holt Bruce Wayne (Ben Affleck) die Hilfe seiner neu entdeckten Verbündeten Diana Prince (Gal Gadot) ein um einem noch stärkeren Gegner gegenüberzutreten. Gemeinsam machen sich Batman und Wonder Woman an die Arbeit ein Team von Metamenschen zu finden und rekrutieren und sich der neu erwachten Gefahr zu stellen. Aber trotz der Formierung dieses bisher nie dagewesenen Bündnisses von Helden – Batman, Wonder Woman, Aquaman (Jason Momoa), Cyborg (Ray Fisher) und The Flash (Ezra Miller) – könnte es bereits zu spät sein, um den Planeten vor einem Angriff katastrophalen Ausmaßes zu bewahren: der Steppenwolf (Ciarán Hinds).

Kritik

Lange sah es danach aus, das DC mit seinen Superhelden eine gehörige Bruchlandung hinlegen wird. Man of Steel war zähneknirschend zu ertragen, Batman vs Superman: Dawn of Justice war dann der vermeintliche K.o. und fast schon der besiegelte Untergang. Es sah lange Zeit danach aus, als würde Konkurrent Marvel davonziehen. Doch dann passierte buchstäblich ein Wunder: Wonder Woman erblickte 2017 das Licht der Welt und die Kritiker und Comicfans wurden besänftigt. Mit viel Ernsthaftigkeit wurde die Geschichte von Patty Jenkins erzählt. Und Jack Snyder? Der bekam doch tatsächlich noch eine Chance. JUSTICE LEAGUE ist nun das erste offizielle Gipfeltreffen der Superhelden aus dem Hause DC und Snyder konnte durchaus wieder einige Wogen glätten. Das illustre Superheldenteam um Batman & Co ist ein unterhaltsamer Film geworden, dennoch hat auch dieser Teil seine Schwierigkeiten: Erstmal fehlt es grundsätzlich an einen würdigen Bösewicht. Steppenwolf ist fast schon ein Wolf ohne Zähne und glänzt als CGI-Monster. Generell wirken die Special Effects für eine 300-Millionen-Dollar-Produktion erschreckend platt und billig. Zudem gibt es keine wirklich starke Geschichte. Inhaltlich ist Justice League ein großer Wurf. Doch das rettende Ufer erreicht der Film und schafft es sogar aus dem Fahrwasser seiner missglückten Vorgänger. Das Ensemble spielt wunderbar zusammen und alle bekommen sogar ihre Einzelmomente, die begeistern. Neben einen aufgelockerten Tonfall und herrlich frechen Witz, bekommt der Film sogar eine humorvolle Dynamik, die in Man of Steel und Batman vs Super: Dawn of Justice fehlte. Besonders Ezra Miller als „The Flash“ sorgt für herzhafte Lacher. Eine Genugtuung für die Fans wird somit Justice League allemal. Blockbuster par excellence!

Fazit: Konkurrenzfähiger Superheldenfilm mit überraschend viel Humor, guten Darstellern, aber müder Geschichte.

FSK ab 16 (blau)Originaltitel:           Justice League
Produktionsland/-jahr:   US 2017
Laufzeit:                120 min
Genre:                   Action, Abenteuer, Fantasy

Regie:                   Zack Snyder
Drehbuch:                Chris Terrio, Joss Whedon
Kamera:                  Fabian Wagner 

Kinostart:               16. November 2017
Home Entertainment:      -

Verleih:                 Warner Bros.

(Quelle: Warner Bros. DE)

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