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GREATEST SHOWMAN | Träumen ist erlaubt und notwendig

GREATEST SHOWMAN ist ein kühnes, mitreißendes Musical, das die Geburt des Showbusiness feiert und das wunderbare Staunen, das uns erfüllt, wenn Träume wahr werden.

Greatest Showman

© Twentieth Century Fox

Inhalt

Als P.T. Barnum (Hugh Jackman) seine Arbeit verliert, treiben ihn und seine Frau Charity (Michelle Williams) Existenzsorgen um. Doch dann hat der zweifache Vater Barnum eine Geschäftsidee: Er gründet ein Kuriositätenkabinett, für das er unter anderem eine bärtige Frau und einen kleinwüchsigen Mann anheuert. Doch er will seinen zahlenden Gästen nicht nur Kurioses bieten, sondern auch eine atemberaubende Show mit Akrobaten wie der Trapezkünstlerin Anne Wheeler (Zendaya) und spektakulären Tänzern. Gleichzeitig sehnt Barnum sich nach dem Respekt der feinen Gesellschaft, die hochnäsig auf seinen Zirkus herabsieht. Er tut sich daher mit dem seriösen Theatermacher Phillip Carlyle (Zac Efron) zusammen und als er bei einer königlichen Audienz der schwedischen Opernsängerin Jenny Lind (Rebecca Ferguson) begegnet, wittert er die Chance darauf, endlich auch in der High Society und in der Kunstszene ernstgenommen zu werden. Er geht mit Jenny auf Amerika-Tournee…

Kritik

Ein zauberhafter Start ins Kinojahr 2018 beschert uns Michael Gracey mit der pompösen und verliebt inszenierten Hommage eines großen Pioniers des Showbusiness: P.T. Barnum. Ein Mann, der Menschen um sich versammelte, die in der Gesellschaft durch ihre Andersartigkeit nicht dazugehörten und durch den Traum eines Mannes – dem GREATEST SHOWMAN – eine Aufgabe gefunden haben. Es ist meisterhaft, wie alles aufeinander abgestimmt ist. So verzaubert uns das Szenenbild wie eine Manege im Zirkus, die Kostüme funkeln und glitzern im Scheinwerferlicht, Gesang lässt uns mitschwingen und Schauspieler, wie Hugh Jackman, Michelle Williams oder Zac Efron, sind dann der finale Blickfang, der nahezu alles richtig macht.

Fehler werden einzig am Rande der Erzählung begangen. So bekommen Nebendarsteller zu wenig Raum zur Entfaltung. Zu viel Potential wurde von Michael Gracey am Ende liegen gelassen, um ein reines und gänzlich mitfühlendes Werk zu schaffen. Mancherorts verlieren sich eben Charaktere in eindimensionaler Darstellung, obwohl es ihre Schauspieler, die dahinter stecken, mehr auf dem Kasten hätten. Es wirkt dann zu sehr an der Handbremse gefummelt.

Doch die Message ist klar formuliert und unmissverständlich: Glaub an deine Träume. Koste was es wolle, lass sie dir nicht ausreden und niedertrampeln. Es ist ein Musical ohne Musical-Vorlage, rein aus einem Drehbuch entstand diese kunterbunte Welt. Handwerklich überdurchschnittlich gut gemacht, mangelt es am Ende doch ein wenig am Mut, um mehr zu riskieren. Doch mit Sicherheit ein gelungener Start ins neue Jahr.

Fazit: Greatest Showman macht so vieles richtig und zieht mit einem hohen Entertainment-Faktor die Zielgruppe ins Kino. Wer auf Gesang, Tanz und Charme vergangener Tage steht, wird hier absolut fündig. Für Gelegenheitsgucker dann doch eventuell eine Nummer zu dick aufgetragen.

FSK ab 6 (gelb)Originaltitel:           The Greatest Showman
Produktionsland/-jahr:   US 2017
Laufzeit:                105 min
Genre:                   Biografie, Drama, Musical

Regie:                   Michael Gracey
Drehbuch:                Jenny Bicks, Bill Condon
Kamera:                  Seamus McGarvey

Kinostart:               4. Januar 2018
Home Entertainment:      -

Verleih:                 Twentieth Century Fox

(Quelle: FoxKino)

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