Alita Battle Angel

ALITA: BATTLE ANGEL | Zwischen Hoffen und Bangen

Die visionären Filmemacher James Cameron und Robert Rodriguez bringen mit ALITA: BATTLE ANGEL einen „all time favorite“ der Manga-Szene auf die große Bühne. Als episches Abenteuer über Hoffnung und Selbstbestimmung wird auch der letzte unwissenden Fantasy- und Sci-Fi-Fan bei so viel japanischen Cyberpunks weich.

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© 20th Centruy Fox Home Entertainment

Inhalt

Als Alita (Rosa Salazar) ohne jede Erinnerung daran, wer sie ist, in einer fremden Welt der Zukunft erwacht, wird sie von Ido (Christoph Waltz) aufgenommen. Der mitfühlende Arzt erkennt, dass sich hinter der leeren Cyborg-Hülle das Herz und die Seele einer jungen Frau mit einer außergewöhnlichen Vergangenheit verbergen. Während Alita lernt, sich in ihrem neuen Leben und den gefährlichen Straßen von Iron City zurechtzufinden, versucht Ido sie vor ihrer geheimnisvollen Vergangenheit zu beschützen. Ganz im Gegensatz zu ihrem neuen gerissenen Freund Hugo (Keean Johnson), der ihr dabei helfen will, ihre Erinnerungen zu triggern. Aber erst als die todbringenden und korrupten Mächte, die die Stadt beherrschen, Alita ins Visier nehmen, erhält sie einen Hinweis auf ihre Vergangenheit: Sie verfügt über einzigartige Kampfkünste, die die Herrschenden um jeden Preis kontrollieren wollen. Wenn es ihr gelingt, sich von ihnen fernzuhalten, könnte sie der Schlüssel sein, um ihre Freunde, ihre Familie und die Welt, die ihr ans Herz gewachsen ist, zu retten.

Kritik

Mangas… die unendlichen Weiten japanischer Comics mit überzeichneten Figuren und schrägen Storys. Damit kann ich nichts anfangen. Noch nie konnte ich mich für die bunten Hefte und Bücher begeistern. Es war mir immer eine Spur too much. Daher tat ich mich anfangs auch enorm schwer, ALITA: BATTLE ANGEL eine Chance zum Sichten einzuräumen. An den Kinokassen floppte der Film nicht, fuhr dennoch kein beruhigendes Ergebnis für Jon Landau, James Cameron und Robert Rodriguez ein. Die Skepsis war nach ersten Bewegtbildern groß. Keiner wusste, welche Art von Film hinter dem Cyborg Alita steckt. Auch ich konnte nicht einschätzen, was ich mir da gerade angesehen habe. Fans der Mangas war dies allerdings schnell klar, doch diese allein ins Kino zu locken, garantiert ebenfalls kein lohnendes Geschäft.

Die Kritiken sprechen jedenfalls für Alita. Durchweg positiv wurde der Film von einem breiten Publikum aufgenommen und dürfte bei der Heimkinoauswertung endlich für ein versöhnliches Ende sorgen. Die Optik des Films ist einzigartig, fantasievoll und verspielt, gleichzeitig aber auch düster, feindlich und gar nicht meine Welt. Doch in genau dieser wird Alita quasi geboren. Eine Kriegerin, unerschütterlich und unbestimmt, gerät der Cyborg an den richtigen, ehrlichen Mann und wird zu einer Hüterin. Und obwohl 99 Prozent des Films am Computer entstanden sind, empfand ich diesen Umstand als nicht störend, sondern in der Tat als sogar angemessen und unausweichlich für so viel Geschichte und Tiefgang.

Optisch ist der Film ein Augenschmaus und inhaltlich kann er ebenso überzeugen. Was nicht zuletzt auch an einer wunderbar aufgelegten Rosa Salazar liegt, die Christoph Waltz gut unter Kontrolle hat. Es ist ein harmonisches Duo in einer lebensfeindlichen Umgebung. Der notwendige Sonnenschein in der dunkelsten Ecke. Das macht Spaß und unterhält durch viel Action. Eine Überraschung, vor allem für mich, der sich lange dagegen gesträubt hat, Alita: Battle Angel zu sehen.

Fazit: Ein waschechter Blockbuster geschmiedet im Feuer der Hoffnung und Selbstbestimmung. Alita: Battle Angel für mich eine große Überraschung nach viel Ungewissheit.

FSK ab 12 (grün)Originaltitel:           Alita: Battle Angel
Produktionsland/-jahr:   US 2019
Laufzeit:                122 min
Genre:                   Action, Sci-Fi, Abenteuer

Regie:                   Robert Rodriguez
Drehbuch:                Laeta Kalogridis, James Cameron
Kamera:                  Bill Pope 

Kinostart:               14. Februar 2019
Home Entertainment:      1. August 2019

Verleih:                 20th Century Fox Home Entertainment

(Quelle: FOX Heimkino)

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