UNHEIMLICH PERFEKTE FREUNDE

UNHEIMLICH PERFEKTE FREUNDE | Was tun, wenn dein Spiegelbild ein Eigenleben entwickelt?

Regisseur Marcus H. Rosenmüller zaubert mit UNHEIMLICH PERFEKTE FREUNDE einen wunderbaren, einzigartigen Kinderfilm hervor und vermittelt seinen jungen Zuschauern die wichtige Erkenntnis, dass jeder Mensch perfekt ist, genauso wie er ist.

Unheimlich perfekte Freunde_Plakat

© capelight pictures/SquareOne Entertainment

Inhalt

Emil (Jona Gaensslen) und Frido (Luis Vorbach) sind beste Freunde. Als in einem Spiegelkabinett auf dem Jahrmarkt die Spiegelbilder der beiden zum Leben erweckt werden, glauben die zehnjährigen Jungs, das große Los gezogen zu haben: Die Doppelgänger können nämlich all das, was Frido und Emil selbst nicht so gut können, ihre ambitionierten Eltern aber von ihnen erwarten. Doch als ihre Abbilder plötzlich beginnen, eigene Ziele zu verfolgen, müssen die beiden Freunde einen Weg finden, die unheimlichen Geister, die sie riefen, wieder los zu werden. Das aber gestaltet sich schwieriger als gedacht …

Kritik

Stell dir vor, dein Spiegelbild wird zu deinem Doppelgänger. Sieht genauso aus wie du, ist aber das komplette Gegenteil von dir. Während du eine Niete in der Schule bist, erledigt dein vermeintlich tolerantes und wesentlich klügeres Ebenbild die Dinge, die einfach keinen Spaß machen. Eine Kindheitsfantasie, die verlockend ist und scheinbar keine Nebenwirkungen besitzt. Doch jedes System hat seine Schwachstelle und Frido irgendwann auch mal genug. Denn alles läuft aus dem Ruder und der Retter in der Not entpuppt sich als rigoros böse. UNHEIMLICH PERFEKTE FREUNDE ist der Titel maßgebend. Unheimlich zum einen, denn was da ein Spiegel auf einem Jahrmarkt zum Vorschein bringt, erinnert stark an Die Körperfresser. Ebenso ist es aber auch eine perfekt erzählte Geschichte, die eben alles bietet. Fantasie, Humor, Spannung und kindgerechtes Tempo – wobei auch Eltern voll auf ihre Kosten kommen. Gerade bei diesem Film war ich erstaunt, wie kurzweilig und schnell 92 Minuten sein können. Die Unterhaltung ist von der ersten Sekunde an gegeben und lässt viel Spielraum zum Weiterträumen und Interpretieren – gerade für die Kleinen. Er ist eben kein Kinderfilm nach Schema F. Er ist intelligent auserzählt ohne überfordernd zu wirken. Dadurch gewinnt er viele Pluspunkte und ist damit eine Kaufempfehlung in meinen Augen. Vor allem die Kinderdarsteller Jona Gaensslen und Luis Vorbach sind exzellent aufgelegt und wissen sogar in einer anspruchsvollen Doppelrolle zu überzeugen.

Fazit: Unheimlich perfekte Freunde sorgt für witzige und spannende Momente und wird mit Sicherheit an einem trüben Herbsttag für viel gute Laune sorgen.

FSK ab 6 (gelb)Originaltitel:           Unheimlich perfekte Freunde
Produktionsland/-jahr:   DE 2019
Laufzeit:                92 min
Genre:                   Komödie, Familie

Regie:                   Marcus H. Rosenmüller
Drehbuch:                Simone Höft, Nora Lämmermann
Kamera:                  Stefan Biebl

Kinostart:               4. April 2019
Home Entertainment:      13. September 2019

Verleih:                 capelight pictures/SquareOne Entertainment

(Quelle: capelightpictures)

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