MIB International

MEN IN BLACK: INTERNATIONAL | Legenden sterben nicht, sie werden nur geblitztdingst

Endlich sind sie wieder da! Die Men in Black haben die Erde immer vor dem Abschaum des Universums beschützt. In diesem neuen, actiongeladenen Abenteuer müssen sich Chris Hemsworth als Agent H und Tessa Thompson als Agent M ihrer bisher größten Bedrohung stellen: einem Maulwurf innerhalb der Men in Black Organisation.

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© 2019 Columbia Pictures Industries, Inc., Hemisphere-Culver III, LLC and Tencent Pictures (USA) LLC. All Rights Reserved.

Inhalt

Als junges Mädchen beobachtete Molly (Tessa Thompson) einen Einsatz der Men In Black. Seitdem ist sie fest entschlossen, die Wahrheit über Aliens und die mysteriösen Männer in den schwarzen Anzügen herauszufinden. Sie verbringt ihre Freizeit damit, nach Antworten zu suchen und entdeckt schließlich das Hauptquartier der MIB in New York. Dort ist Agent O (Emma Thompson) von Mollys Intelligenz und detektivischen Fähigkeiten beeindruckt und macht aus Molly Agent M. Ihr erster Auftrag führt sie nach London, wo sie gemeinsam mit dem legendären Agent H (Chris Hemsworth) Vungus, einen Angehörigen eines außerirdischen Königshauses, treffen und ihm während seines Aufenthalts eine gute Zeit bereiten soll. Doch bereits kurz nach seiner Ankunft wird er in einem noblen Nachtclub ermordet, gibt aber vor seinem Tod noch eine mächtige Waffe an M weiter. Die beiden Geheimagenten vermuten einen Maulwurf innerhalb der MIB-Organisation, der die Information über Vungus‘ Aufenthaltsort weitergegeben haben muss. Sie setzen nun alles daran, den Mörder und Verräter zu finden, bevor die mächtige Waffe in die falschen Hände gelangt …

Kritik

Mit MEN IN BLACK: INTERNATIONAL tritt eine neue Riege von Erdenhüter den Dienst an. Agent K und Agent J gehören der Vergangenheit an und junge, zielstrebige Anzugträger versuchen den Sauhaufen von Mensch-Alien-Gesellschaft halbwegs unter Kontrolle zu halten. Viel erinnert nicht mehr an das legendäre Duo Tommy Lee Jones und Will Smith. Keine Spur von ihren glorreichen Taten, stattdessen werden neue Geschichten geschrieben. Bewegte sich das Netzwerk der MIB in der Trilogie noch im nordamerikanischen Raum, wird nun ein weltumspannende Handlung vorangetrieben. Zusätzlich wird mit Tessa Thompson eine Frau in die Hauptrolle gesteckt. Fälschlicherweise behaupten viele, dass sie damit ein Novum bei den Men in Black darstellt, doch erinnern wir uns zurück. Das Ende von Teil 1. Die beinah als Schabenfutter zweckentfremdete Gerichtsmedizinerin … schlüpft nach ihrem intergalaktischen Abenteuer ebenfalls in den letzten Anzug ihres Lebens. Nur ein kurzes Gastspiel, aber nicht die erste Frau in Schwarz.

Um aber das Testosteron-Level dennoch hochzuhalten, bedarf es viel einflussreicher Manpower. Und wer bietet sich da mehr an als Chris Hemsworth. Der Thor-Darsteller hat nach seinem tollpatschige Intermezzo bei Ghostbusters nun wieder eine denkwürdigen Auftritt in einer Sony-Produktion. Nicht zwingend besser, aber wirksam unterhaltsam. Damit steht das neue Duo, dass durch einen Liam Neeson zusätzlich absurd humorvoll wird.

Im Groben erzählt Men in Black: International keine neue Story. Die Konstellationen sind bekannt, die Bedrohungen allgegenwärtig und der Witz teilweise plump wie in Teil 2, aber ebenso auch rund wie zum Start des Franchises. Doch die Tragweite eines Teil 3 in der alles in Wohle aufgelöst wird, erreicht der internationale Einsatz nicht. Generell bleibt beim Genuss des Films ein fader Beigeschmack, den ich nur schwer beschreiben kann. Denn: Wirklich sagen, was mich stört, kann ich nicht. Denn: ich habe tatsächlich meinen Spaß gehabt.

Es wirkt alles bunt, übermäßig überzogen, schrill, futuristisch und witzig. Vielleicht ist es der Charme eines Tommy Lee Jones oder Will Smith der fehlt, den eben Hemsworth und Thompson nie wirklich ersetzen können. Aber vielleicht ist das auch nie die Absicht gewesen, sondern einfach nur einen Film im Stile seiner Vorgänger zu schaffen und die Geschichten durch bestimmte Parameter ein neues, alternatives Gesicht zu schenken. Fakt ist: wenn ich einen Film nicht vorzeitig ausmache, hat er gewonnen.

Fazit: Ein kurzweiliger, nicht ganz seiner Vorgänger gerechter Film mit tollen Ansätzen und einigen Schwächen im Drehbuch. Hemsworth und Thompson geben alles, das schwere Erbe von Jones und Smith würdig gerecht zu werden.

FSK ab 12 (grün)Originaltitel:           Men in Black: International
Produktionsland/-jahr:   US 2019
Laufzeit:                115 min
Genre:                   Abenteuer, Fantasy

Regie:                   F. Gary Gray
Drehbuch:                Micah Fitzerman-Blue, Noah Harpster, Linda Woolverton
Kamera:                  Henry Braham

Kinostart:               13. Juni 2019
Home Entertainment:      24. Oktober 2019

Verleih:                 Sony Pictures Entertainment

(Quelle: SonyPicturesHomeGSA)

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