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INVISIBLE SUE – PLÖTZLICH UNSICHTBAR | Erst wenn keiner einen sieht, ist man wer

Erzählt wird die aufregende Geschichte der 12-jährigen Protagonistin Sue, die gemeinsam mit ihrer neuen Tüftler-Freundin App und Tobi – dem coolen neuen Jungen in der Schule – in ein spannendes Abenteuer gerät. INVISIBLE SUE – PLÖTZLICH UNSICHTBAR ist ein großer Spaß für Mädchen und Jungs und der erste Superheldinnenfilm „Made in Germany“. Knackige Dialoge und rasante Actionszenen inklusive!

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© farbfilm verleih

Inhalt

Sue ist zwölf und hochintelligent, aber auch Einzelgängerin, die in der Schule oft übersehen oder von der tussigen Mädchenclique gehänselt wird. In ihrer Freizeit flüchtet sie sich in Superheldencomics. Auch ihre Mutter hat als ehrgeizige Wissenschaftlerin eher nur Arbeit im Kopf. Deshalb ist Sues engster Vertrauter ihr Vater. Als Sue sich eines Tages im Labor ihrer Mutter befindet, kommt es plötzlich zu einer Explosion, niemand wird verletzt, doch Sue kommt mit einer geheimnisvollen Flüssigkeit in Kontakt. Schnell merkt sie, dass sie sich verändert und sich komplett unsichtbar machen kann. Die neue Superkraft ist zunächst ziemlich cool, erweist sich dann jedoch als richtig gefährlich, denn plötzlich sind eine Menge Leute hinter ihr und dem Serum her. Als dann noch ihre Mutter vor ihren Augen entführt wird, muss dringend ein Plan her. Gemeinsam mit der genialen Tüftlerin App sowie ihrem neuen Mitschüler und coolen BMXer Tobi macht sich Sue auf die Suche nach ihr. Dabei kommt ihnen auch Alfred zu Hilfe, ein altkluges Hologramm und geheimer Assistent ihrer Mutter. Wird es dem Trio gelingen, Sues Mutter zu befreien und die Entführer zur Strecke zu bringen?

Kritik

Entweder ist man unsichtbar oder man wünscht sich, es zu sein. Doch was ist, wenn man dazwischen ist und selbst bestimmen kann, wann und für wen man zu sehen ist. INVISIBLE SUE – PLÖTZLICH UNSICHTBAR spielt genau dieses Szenario mit kindlicher Leichtigkeit ab und vergisst dabei nicht, in bester Marvel-Superhelden-Manier Action gekonnt und üppig einzusetzen. Somit sicherlich ein klassischer Kinderfilm mit einem großen Spektrum an Ideenreichtum und Inhalt. Invisible Sue behandelt nämlich nicht nur „Schwupps-ich-bin-dann-mal-weg“-Thematik, sondern auch elementare Dinge, die zum heutigen Heranwachsen der Jugend dazu gehören. Somit leider auch unschöne Dinge wie Mobbing, oder eben auch schöne Dinge wie Freundschaft. Regisseur Markus Dietrich schafft dabei den Spagat aus eingängigem Kinderfilm und charmanter Coming-of-Age-Geschichte. Gerade diverse Zitate aus altbekannten Superheldenfilmen und die damit einhergehenden Anspielungen auf Iron Man & Co sind unübersehbar, aber nicht aufdringlich. Sie fügen sich eher humorvoll in die Handlung ein.

Ebenso erfreulich der sympathische Cast um Ruby M. Lichtenberg, Anna Shirin Habedank und Lui Eckardt die sich aufmachen, Verschwörungen, Verbrechen und die Mutter von Sue aus den korrupten Fängen der Konkurrenz zu befreien. Zum Glück brachte ein Zufall Sue zu ihrer Superkraft, sonst wäre es wirklich kein Leichtes, den unzähligen Gefahren zu trotzen. Man muss wirklich sagen, dass das ein unterhaltsames Abenteuer ist, dass dem Kinderfilm „Made in Germany“ mehr Mut und Zuversicht für die Zukunft zuspricht. Verstecken muss man sich nun wirklich nicht, gerade bei den überdurchschnittlich guten Special Effects.

Fazit: Erfrischend gespielt, super erzählt – Invisible Sue ist der ideale Begleiter für die Kleinen an Halloween. Kindgerecht die wichtigsten Werte aufgegriffen und verarbeiten, dennoch viel Raum für Action und Humor gelassen. Ein toller Beitrag aus Deutschland für den Rest der Welt.

FSK ab 6 (gelb)Originaltitel:           Invisible Sue
Produktionsland/-jahr:   DE/LU 2018
Laufzeit:                90 min
Genre:                   Abenteuer, Fantasy, Kinderfilm

Regie:                   Markus Dietrich
Drehbuch:                Markus Dietrich
Kamera:                  Ryan Samul

Kinostart:               31. Oktober 2019
Home Entertainment:      -

Verleih:                 farbfilm verleih

(Quelle: farbfilmverleih)

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