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LE MANS 66 – GEGEN JEDE CHANCE | Geht nicht, gibt’s nicht

FORD VERSUS FERRARI – ein geschichtsträchtiges Ereignis mit viel PS und starker Konkurrenz: Die beiden Oscar-Preisträger Matt Damon und Christian Bale spielen die Hauptrollen in LE MANS 66 – GEGEN JEDE CHANCE unter der Regie von James Mangold.

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© 20th Century Fox of Germany

Inhalt

Der Film basiert auf der wahren Geschichte des visionären amerikanischen Sportwagenherstellers Carroll Shelby (Matt Damon) und des furchtlosen, in Großbritannien geborenen Rennfahrers Ken Miles (Christian Bale). Gemeinsam kämpfen sie gegen die Intervention ihres Auftraggebers, die Gesetze der Physik und ihre eigenen inneren Dämonen, um einen revolutionären Sportwagen für die Ford Motor Company zu bauen. Damit wollen sie die dominierenden Rennwagen von Enzo Ferrari beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans 1966 in Frankreich besiegen.

Kritik

Faszinantion Rennsport, der mich nie packte. Eigentlich waren es immer Filme, über bekannte Rennfahrer und ihre Duelle, die mich ansatzweise in diesen Bann gezogen haben. Die meist actionreichen Blockbuster wie Rush oder Driven waren gut bis weniger gut und verwirkten auch gerne ein gewisses Potenzial, was in innen eigentlich wohnte. Mit LE MANS 66 – GEGEN JEDE CHANCE habe ich aber das erste Mal das Gefühl, nn der Gesamtheit aus Kino und Rennsport interessiert zu sein.

Allein Matt Damon und Christian Bale in so geschichtsträchtigen Rollen auf und abseits der Piste, in zu Teil energischen und humorvollen Rollen zu sehen, erfüllt mich mit großer Freude. Der andauernde Disput zwischen Ford und Ferrari, um den es in Le Mans 66 – Gegen jede Chance geht, ist erstaunlicherweise aber nicht dominierend. Vielmehr legte James Mangold, der durchaus in seiner Karriere BioPic-Erfahrung sammeln konnte (Walk The Line), Mehr Wert auf die Charakterdarstellung und -entwicklung. Getrieben vom Unmöglichen und Ehrgeiz, wird die Boxengasse und Rennstrecke zur Bühne eines ganz großen, historisch genauen Spektakels.

Le Mans 66 – Gegen jede Chance bietet eine große Bandbreite an Unterhaltung. Er ist durch die Bank charismatisch, elegant, dramatisch, elektrisierend und witzig. Die Figuren sind toll besetzt und sorgen für weiteren Drive, der eben nicht nur auf der Strecke eifrig seine Runden dreht. Trotz einer stattlichen Länge von über 150 Minuten schaut sich der Film leichtfüßig weg und bietet dennoch ausreichend Zeit, um seinen XXL-Popcorn-Eimer zu leeren. So geht Kino.

Fazit: Eine Reise in die Vergangenheit mit Suchtpotenzial. James Mangold lässt den etwas eingeschlafenen Konkurrenzkampf zwischen Ford und Ferrari wieder aufleben und präsentiert mit Le Mans 66 – Gegen jede Chance eine emotionale und zugleich hochwertige Berg-und-Talfahrt. Mitgerissen von eindrucksvollen Cockpit- und Außenaufnahmen, trockenen Humor und saftigen Dialogen wird dieser flotte Blechritt zu einem wirklich guten Film – gerade an kalten Tagen ein Kinogang wert.

FSK ab 12 (grün)Originaltitel:           Ford v Ferrari
Produktionsland/-jahr:   US/FR 2019
Laufzeit:                152 min
Genre:                   Action, Biografie, Drama

Regie:                   James Mangold
Drehbuch:                Jez Butterworth, John-Henry Butterworth, Jason Keller
Kamera:                  Phedon Papamichael

Kinostart:               14. November 2019
Home Entertainment:      -

Verleih:                 20th Century Fox of Germany

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