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QUIET COMES THE DAWN | Wenn dich das Hirngespinst jagt

Ist es real? Oder alles nur ein böser Albtraum? QUIET COMES THE DAWN schwappt ein russischer Horrorfilm nach Deutschland, der viel Potential mitbringt – aber auch wirklich nutzt?

Quiet Come the Dawn

© EuroVideo Medien GmbH

Inhalt

Seit dem mysteriösen Tod ihres Bruders, leidet Sveta (Alexandra Drozdova) unter quälenden Albträumen. Auf der Suche nach Antworten, schließt sie sich im Institut für Somnologie einem Experiment an: Mit drei weiteren Patienten taucht sie in einen Klartraum ein, der ihnen helfen soll, ihre psychologischen Probleme loszuwerden. Doch nach der Dämmerung werden sie in einer anderen Realität aufwachen, die schlimmer ist als jeder Albtraum.

Kritik

Russland – für mich auf der Filmlandschaft erstmals so richtig aufgetaucht, als ich Wächter der Nacht – Nochnoi Dozor sah. Ab diesem Zeitpunkt ließ ich immer mal wieder Filme zu und so gab es auch die eine oder andere Überraschung zu sehen. Klassiker wie Stalker, im Filmunterricht bis zum Erbrechen exerziert, endlich nachgeholt und tiefgründige Genre-Neuheiten wie Leviathan zugelassen. Horror hat sich allerdings bis dato bei mir noch nicht blicken lassen – Zeit für eine Veränderung. QUIET COMES THE DAWN angeboten bekommen und eine Chance gegeben… angenehm überrascht, aber ich habe Fragen. Kurios ist der Umstand, dass ich beim Film irgendwie an Das Geisterschloss und Scary Movie 2 denken muss. Aber ok, Quiet Comes the Dawn hat dann doch mehr zu bieten und Komik gehört nicht dazu. Eine junge Frau versucht in einem hochinteressanten Experiment den Ursprung ihrer Albträume herauszufinden und sieht sich plötzlich einer realen Bedrohung gegenüber. Inhaltlich erweist sich der Trip in die Abgründe menschlicher Psyche als wenig überraschend. Spannung ist vorhanden, hätte aber durchaus üppiger ausfallen können und visuell bewegen wir uns nun endlich da, worauf ich hinaus will. Optisch hat Regisseur Pavel Sidorov sich intelligente Momente einfallen lassen und paart diese mit einer abwechslungsreichen Atmosphäre. Das Setting ist dicht und bedrückend. Genau das hebt das gesamte russische Abenteuer auf ein sehenswertes Niveau und motiviert mich weiter, auch mal über den Tellerrand hinaus nach Russland zu blicken.

Fazit: Grundsolider Horrorstreifen, der inhaltliche Schwäche durch viel Effektivität bei der visuellen Gestaltung ausgleicht. Nicht für jeden was, aber für den einen oder anderen bestimmt.

FSK ab 16 (blau)Originaltitel:           Rassvet
Produktionsland/-jahr:   RU 2019
Laufzeit:                98 min
Genre:                   Horror, Thriller

Regie:                   Pavel Sidorov
Drehbuch:                Evgeny Kolyadintsev
Kamera:                  Filipp Yuzhanin

Kinostart:               - 
Home Entertainment:      30. Januar 2020

Verleih:                 EuroVideo

(Quelle: EuroVideo Medien GmbH)

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