SLAYED – WER STIRBT ALS NÄCHSTES? | „Scream“ für die Kids des 21. Jahrhunderts

„Scream“ meets „Unknown User“: Im brandneuen Teen-Slasher SLAYED – WER STIRBT ALS NÄCHSTES? jagen Jon Huertas und Yancy Butler einen maskierten Killer, der auf dem Uni-Campus sein Unwesen treibt.

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© SquareOne Entertainment

Inhalt

Nachdem bereits ein heimtückisches Online-Spiel die Studenten der Whiton Universität in Angst und Schrecken versetzt hatte, wird einer der Sportstars der Hochschule brutal ermordet. Ellery, die Schwester des Opfers, beginnt auf dem Campus nach Hinweisen auf den Täter zu suchen. Doch während sie nach und nach die dunkelsten Geheimnisse der Universität entdeckt, fallen weitere Studenten dem Killer zum Opfer. Für Ellery beginnt ein blutiger Wettlauf gegen die Zeit…

Kritik

Im Rahmen der Sichtung von SLAYED – WER STIBT ALS NÄCHSTES? bin ich des Öfteren auf die Formulierung „Scream, für die Kinder des 21. Jahrhunderts“ gestoßen. Nachdem ich ein bisschen über den Film sinniert habe, trifft das auch vollends zu. Allerdings tat ich mich lange schwer, den Film mit seines Gleichen zu vergleichen. Slayed ist ambitioniert, scheut sich aber nicht, fleißig andere Ideen aus den letzten 30 Jahren Slasher zu verwerten. Somit darf man gleich zu Beginn keine Überraschungen erwarten. Generell wirkt anfangs alles äußerst gehemmt und wenig einladend. Doch dann werden die Absichten von Regisseur John Berardo immer deutlicher und Slayed gewinnt gewaltig an Fahrt. Soziale Medien, Cyber-Mobbing und sogar Me-Too sind vertreten. Gepaart mit Scream durchaus eine rasante und ansprechende Mischung. Ein Slasher, der seinem Namen zweifelsohne gerecht wird. Hier auch ein Appell an die Blut- und Gewaltverweigerer: Slayed ist nicht harmlos und verspritzt eifrig sein rote Suppe. Doch sich stumpf nur darauf zu verlassen, kommt vor allem im letzten Drittel viel tiefgründige und abwechslungsreiche Spannung auf. Der softe Beginn wird dann vom sehr raschen und zum Teil sehr überraschendem Final übertrumpft. Also etwas Sitzfleisch und Geduld mitbringen, dann erlebt man gefühlt eine moderne Neuauflage von Scream mit den Themen unserer Zeit. 

Fazit: Anfangs sehr verhalten und planlos, doch im weiteren Verlauf spannend und sehr überraschend. Scream für die Kids des 21. Jahrhunderts trifft es tatsächlich auf den Punkt. 90 Minuten horrormäßige Unterhaltung, der aber nicht für jeden etwas ist.

FSK ab 16 (blau)Originaltitel:           Initiation
Produktionsland/-jahr: US 2021 Laufzeit: 96 min Genre: Horror, Krimi, Mystery Regie: John Berardo Drehbuch: John Berardo, Lindsay LaVanchy, Brian Frager Kamera: Jonathan Pope Kinostart: -
Home Entertainment: 27. August 2021

Verleih: SquareOne Entertainment

 

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