Fast drei Jahrzehnte nach dem Ausbruch des Rage-Virus kehrt das Franchise mit 28 YEARS LATER zurück – und entscheidet sich bewusst gegen bloße Nostalgie. Danny Boyle und Alex Garland nutzen den Film nicht als simples Wiedersehen mit bekannten Motiven, sondern als Neuausrichtung: größer gedacht, politischer, leiser in den Momenten, in denen es darauf ankommt. „28 Years Later“ ist weniger ein klassischer Horrorfilm als eine Bestandsaufnahme einer Welt, die längst gelernt hat, mit dem Albtraum zu leben – und daran langsam zerbricht.
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