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DER SEX PAKT | Wenn die Fürsorge der Eltern über das Ziel hinaus schießt

Das „erste Mal“ am Tag des Abschlussballs – drei Mädchen schließen einen Sex-Pakt, denn sie können „es“ nicht erwarten. Doch leider haben sie die Rechnung ohne ihre überfürsorglichen Eltern gemacht. Die bekommen nämlich zufällig Wind davon und starten umgehend eine unbeholfene, überaus chaotische und absolut bizarre Nacht-und-Nebel-Aktion, um den Plan ihrer Kinder zu vereiteln.

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© Universal Pictures International Germany

Inhalt

Julie (Kathryn Newton), Kayla (Geraldine Viswanathan) und Sam (Gideon Adlon) sind Kindheitsfreundinnen, gehen gemeinsam auf die Highschool und schließen einen Pakt, ihre Jungfräulichkeit in der Nacht des Abschlussballs zu verlieren. Für die drei Mädels ist das gar keine so besondere Sache – ganz im Unterschied zu ihren Eltern. Das sind Julies hippe Single-Mutter Lisa (Leslie Mann), Kaylas ständig zwischen Wut und Tränen schwankender Papa Mitchell (John Cena) und Sams geschiedener, häufig ziemlich fieser Vater Hunter (Ike Barinholtz). Dieses tief besorgte, übervorsichtige Trio bekommt mit, was die Sprösslinge vorhaben. Die Erwachsenen starten eine schlecht geplante Nacht-und-Nebel-Aktion, um die Jungfräulichkeit ihrer Mädels zu retten. Das elterliche Vorhaben wird sehr schnell sehr chaotisch…

Kritik

DER SEX PAKT ist ein Film aus der Kategorie American Pie. Völlig durchgeknallte Teenie-Action mit oberflächlichen Versatzstücken und Altbekannten aus Film udn Fernsehen, überraschtaber mit dem Quäntchen Individualität. Denn nicht die Teenies ans sich sorgen für Chaos, sondern ihre Eltern drehen völlig von der Rolle. Die Panik ist der Motor von drei Elternteilen, die ganz zufällig von einem geheimen Abkommen ihrer Kinder mitbekommen und wie vom Teufel getrieben alles daran setzen, den Schmuddelplan ihrer Kinder zu torpedieren. Das mag auf dem ersten Blick abgedroschen und oberflächlich klingen, erweist sich aber als illustrer Spaß mit drei völlig unterschiedlichen Hauptdarstellern. Ein gebürtiger Wrestler, eine gestandene Comedy-Lady und der Typ, der eigentlich immer nur Nebenrollen spielt. Das ist derart erfrischen arrangiert, dass der scheinbar völlig doofe Streifen zum kurzweiligen Intermezzo im Kino wird. Natürlich lässt sich in diesem Zusammenhang Fäkal-Humor oder Shame-Moments nicht vermeiden, doch die führen immer wieder zu herzhaften Lachern. Der Sex Pakt ist tatsächlich mehr als viele auf dem ersten Blick vermuten werden. Es geht um Abnabelung, um den finalen Reifungsprozess, um Vertrauen und Intimität. Somit werden trotz intensivem Klamauk, auch ernsthafte Themen nicht nur angekratzt, sondern zum Teil auch ausführlich besprochen.

Fazit: Kay Cannon hat weit nach der Ära typischer Collegefilme mit Sex, Drugs & Rock’n’Roll einen unterhaltsamen Streifen kreiert, der nicht jedem, aber den meisten gefallen wird.

FSK ab 12 (grün)Originaltitel:           Blockers
Produktionsland/-jahr:   US 2018
Laufzeit:                102 min
Genre:                   Komödie

Regie:                   Kay Cannon
Drehbuch:                Brian KehoeJim Kehoe
Kamera:                  Russ T. Alsobrook 

Kinostart:               12. April 2018
Home Entertainment:      16. August 2018

Verleih:                 Universal Pictures International Germany

(Quelle: Universal Pictures Germany)

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