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24 HOURS TO LIVE | Jetzt ist der Hawke aber so richtig sauer

Mit 24 HOURS TO LIVE inszeniert Action-Profi Brian Smrz, der sich bei großen Hollywood-Produktionen („Iron Man 3“, „Stirb langsam 4.0“, „Terminator: Genisys“, „X-Men: Apocalypse“ u.v.m.) bereits einen Namen als Second Unit Director und Stunt-Koordinator gemacht hat, einen rasanten Film voller Adrenalin und Nervenkitzel.

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© Universum Film

Inhalt

Der ehemalige Elitesoldat Travis Conrad (Ethan Hawke) ist nach dem Tod seiner Frau und seines Sohnes am Boden zerstört und hat seinen Job als Söldner an den Nagel gehängt. Als jedoch sein alter Freund Jim Morrow, mit dem er für das private Militärunternehmen Red Mountain gearbeitet hat, mit einem unwiderstehlichen Angebot bei ihm auftaucht, nimmt Travis es als allerletzten Auftrag an. Doch die Mission missglückt: Bevor Travis die Zielperson töten kann, entlarvt ihn die Interpol-Agentin Lin Bisset und eliminiert ihn kurzerhand. Doch Travis erwacht in einem Operationssaal wieder zum Leben. An ihm wurde das von Red Mountain entwickelte, höchst experimentelle medizinische Verfahren angewendet, das ihn für weitere 24 Stunden am Leben hält – damit er Jim den geheimen Aufenthaltsort der Zielperson nennen kann. Von seinem alten Freund betrogen, hat Travis nur noch ein Ziel: Red Mountain zu zerstören.

Kritik

Ein actiongeladener Film von einem Regisseur, dessen Namen man irgendwie kennt, aber nicht aussprechen kann. 24 HOURS TO LIVE schreit bereits nach Direct-to-DVD-Produktion, dabei steckt so viel Gutes… aus anderen Filmen in ihm drin. Brian Smrz merkt man seine Arbeit als Stunt-Koordinator und Regieassistent an überwiegend actionreichen Sets an. Er versteht sein Handwerk und lässt in seiner zweiten Solo-Regie-Arbeit Ethan Hawke einen Rachefeldzug durchleben, der knackig und blutig inszeniert wurde und somit eigentlich die Erwartung kurzweiliger Unterhaltung ohne Probleme erfüllt. Diejenigen, die allerdings eine tiergreifende Geschichte erwarten, sollten besser Mrs. Doubtfire greifen. Denn hier wird ohne Kompromisse 93 Minuten durchgeheizt und Platz für Charakterentwicklungen sind daher rar gesäht. Die Handlung ist eher lose und erfüllt lediglich den Mittel zum Zweck, denn irgendeinen Rahmen brauch der Hawke zum Schalten und Walten. Doch wirklich negativ kann man es 24 Hours to Live nicht anrechnen. Die Schauspieler sind alle da, es knallt ordentlich und Hawke ist definitiv mit seiner Rolle nicht überfordert. Als Ex-Soldat spielt er die Rolle des gebrochenen Mannes, der alles verloren hat, solide. Einen Oscar wird er damit nicht einheimsen können, aber Fans seiner Wenigkeit werden viel Spaß haben.

Fazit: Ein Film für Zwischendurch, gespickt mit Logiklücken und schönen Schießereien, der auf dem Pfad der mittelständigen Unterhaltung wandert. 24 Hours to Live kann bedenkenlos konsumiert werden ohne zu verblöden.

FSK ab 16 (blau)Originaltitel:           24 Hours to Live
Produktionsland/-jahr:   ZA/CN/US 2017
Laufzeit:                93 min
Genre:                   Action, Thriller

Regie:                   Brian Smrz
Drehbuch:                Ron Mita, Jim McClain, Zach Dean
Kamera:                  Ben Nott 

Dt. Erstausstrahlung:    -
Home Entertainment:      11. Mai 2018

Verleih/Produktion:      Universum Film

(Quelle: VOLL:KONTAKT)

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