MONSTER HUNTER | Parallelwelt-Geschnetzeltes à la Jovovich

Der Fantasy-Actionthriller basiert auf dem globalen Videospiel-Serienerfolg MONSTER HUNTER mit Milla Jovovich und Kampfkunst-Spezialist Tony Jaa in den Hauptrollen.

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© Constantin Film

Inhalt

Hinter unserer Welt verbirgt sich noch eine weitere, eine Welt voll gefährlicher und mächtiger Monster, die ihr Territorium mit tödlicher Grausamkeit regieren. Als ein unerwarteter Sandsturm Captain Artemis (Milla Jovovich) und ihre Einheit (T.I. Harris, Meagan Good, Diego Boneta) in eine neue Welt katapultiert, müssen die Soldaten schockiert feststellen, dass in diesem feindlichen und unbekannten Land gigantische und schreckliche Monster leben, die gegen ihre Feuerkraft immun sind. In ihrem verzweifelten Kampf ums Überleben trifft die Einheit auf den mysteriösen Hunter (Tony Jaa), dessen einzigartige Fähigkeiten es ihm ermöglichen, den mächtigen Kreaturen immer einen Schritt voraus zu sein. Als Artemis und Hunter langsam Vertrauen zueinander aufbauen, entdeckt sie, dass er Teil eines Teams ist, das vom Admiral (Ron Perlman) angeführt wird. Angesichts einer Gefahr, die so groß ist, dass sie ihre Welt zu zerstören droht, schließen sich die tapferen Krieger mit ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten zusammen, um Seite an Seite im ultimativen Showdown zu kämpfen.

Kritik

Bevor sich hier irgendeiner Illusionen macht: MONSTER HUNTER ist von Paul W.S. Anderson. Paul W.S. Anderson ist mit Milla Jovovich verheiratet, kennengelernt haben sich sich am Set von Resident Evil und genauso fühlt sich dieses adaptierte CGI-Spektakel auch an. „Und immer wieder einsteigen und dabei sein“ dröhnt mir dabei in den Ohren. Eine nie enden wollende Kirmes auf der großen Leinwand. Monster Hunter trägt die unvergleichliche Handschrift Andersons. So starten wir zugleich mit dem größten, aber für mich einzig wirklichen Kritikpunkt: Individualität und Einfallsreichtum. Monster Hunter wirkt weiter Strecken wie ein Abziehbild der Resident Evil-Reihe. Die Zombies werden ersetzt durch Monster, Tony Jaa wird zum allgegenwärtigen Wingman, den es in jedem Teil der Zombie-Apokalypse bis zum großen Finale immer irgendwie gab und abermals steht die Welt am Abgrund. Inhaltlich ist Monster Hunter kein großer Wurf. Das ist Fakt! Aber warum schaut man sich den auf Capcoms erfolgreichstem Spiel basierende Film an? Optisch ist der Film ein Augenschmaus und langweilig wird es zu keiner Sekunde. 100 Minuten Vollgas, in der Milla Jovovich das macht, was sie am besten kann: töten, lächeln und nicht sterben. Gerade das Duo Jovovich und Jaa ist schon ziemlich besonders, wenngleich es mancherorts etwas unbeholfen und steif wirkt. Aber sie erfüllen ihren Zweck. Darüber hinaus ist das schlichtweg ein Film, der unterhält – mag er noch so hohl sein. Mit Sicherheit hat Monster Hunter eine Fülle an negativen Kritiken. Auch Ron Perlmans Perücke wird dabei zerpflückt. Aber hat er es in diesem Ausmaß nicht verdient. Er gibt dem Zuschauer das, was er will und was eben auch auf der Packung steht: MONSTER. Ähnlich wie bei Godzilla vs. Kong, wo es auch nur um Monster-Clash geht, ist es eben auch hier das Erfolgsrezept. Hau drauf. Warum auch nicht. Wenn ich einen tiefgründigen Film sehen will, dann sehe ich ihn mir auch an. Aber hier gilt die Devise. Hirn aus, Augen auf.  

Fazit: Monster Hunter macht, was es soll. Paul W.S. Anderson ist kein Virtuose auf dem Regiestuhl. Er macht einfach sein Ding und hat damit eine Fangemeinde um sich gescharrt, die jeden Spaß mitmacht. Weit davon entfernt, wirklich überzeugend zu sein, nimmt Monster Hunter Platz in einer Unterhaltungsnische, die jüngst von den zwei größten Kaijus der Filmgeschichte aufgetan wurde. Es geht nur um Monster und wie man sie am besten töten kann. Das fetzt und bietet Stoff für 100 Minuten Entertainment.

FSK ab 16 (blau)Originaltitel:           Monster Hunter
Produktionsland/-jahr: US/CA/DE/ZA/JP/UK/CN 2020 Laufzeit: 103 min Genre: Action, Fantasy, Abenteuer Regie: Paul W.S. Anderson Drehbuch: Paul W.S. Anderson Kamera: Glen MacPherson Kinostart: 1. Juli 2021
Home Entertainment: 14. Oktober 2021

Verleih: Constantin Film

 

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