Manchmal ist es gar nicht der Abschied selbst, der wehtut – sondern die Art und Weise, wie er erzählt wird. Gerade Serien, die über Jahre hinweg ihre Figuren und ihre Zuschauer wachsen lassen, tragen eine besondere Verantwortung für ihr Finale. Umso bitterer ist es, wenn genau dieser letzte Schritt all das vermissen lässt, was die Geschichte zuvor so besonders gemacht hat. Nach drei Staffeln entschied sich Netflix, die gleichnamige Buchadaption von Alice Oseman, mit einem Film enden zu lassen. HEARTSTOPPER FOREVER ist das Ergebnis fragwürdiger kreativer und finanzieller Entscheidungen, wo – nach meiner Sicht – Netflix an den falschen Stellen gespart hat.
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