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WASABI – EIN BULLE IN JAPAN | Jean Reno um „Völkerverständigung“ bemüht

Wenn Jean Reno als Polizist Hubert nach Japan reist, dann muss es ja krachen: Ex-Verlobte tot, spontan Vater und Yakuza, die viel Geld ins Kaffeedöschen schmeißen möchten. WASABI – EIN BULLE IN JAPAN ist grandiose Unterhaltung aus der Feder von Luc Besson. Ein Film zwischen Moral, Gerechtigkeit und Ballerei – einer muss ja den Dreck von den Straßen Tokios räumen.

Wasabi - Ein Bulle in Japan

© Tobis/BMG

Inhalt

Der französische Polizist Hubert Fiorentini (Jean Reno) ist ein Cop mit harter Schale, aber weichem Kern. Seine brutalen Methoden kommen bei seinem Chef nicht besonders gut an. Da erreicht ihn plötzlich ein Anruf aus Japan: Miko – seine große Liebe – vor 20 Jahren verschwunden, ist unter mysteriösen Umständen ums Leben gekommen. Der aufgebrachte Fiorentini fliegt sofort nach Japan und entdeckt dort, dass er eine Tochter hat: Yumi (Ryôko Hirosue) ist die Erbin vom 200-Millionen-Dollar-Vermögen seiner Ex-Geliebten. Sofort nimmt Fiorentini samt eines alten Kollegen und Freundes Momo (Michel Muller) die kriminelle Witterung auf und gerät mit Yumi in einen gefährlichen Wettlauf gegen die japanische Yakusa-Mafia. Um seine Tochter zu schützen, ist ihm jedes Mittel recht…

Kritik

Luc Besson liebt Jean Reno und anscheind liebt Jean Reno auch Luc Besson. In Nikita und Léon – Der Profil haben sie zusammen gearbeitet und gemeinsam Großes erreicht. Ausnahmeerscheinungen wie diese Beiden, sind selten in der Filmbranche. Auch in WASABI – EIN BULLE IN JAPAN ist die Beziehung wieder einmal ein Erfolgsgarant. Der kantige Jean Reno füllt die Rolle des knallharten Polizisten aus, als hätte er in seinem Leben nie etwas anderes gemacht. Seine Methoden sind fragwürdig, aber die Umsetzung ist witzig – allein das Zusammentreffen zwischen den charismatischen Franzosen und der japanischen Kultur ist sagenhaft und kultverdächtig.

Fazit: „Monsieur, woher kommen sie, wenn ich fragen darf?“ – „Aus dem Flugzeug.“ – „Sie sind ganz sicher Franzose, bei ihrem stark entwickelten Sinn für Humor.“ – Sagt wohl alles!

FSK ab 16 (blau)Originaltitel:           No Escape
Produktionsland/-jahr:   JP/FR 2001
Laufzeit:                94 min
Genre:                   Komödie, Action, Drama

Regie:                   Gérard Krawczyk
Drehbuch:                Luc Besson
Kamera:                  Gérard Sterin

Kinostart:               - 
Home Entertainment:      24. März 2003

Verleih:                 TOBIS/BMG

(Quelle: TobisFilmclub)

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