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THE GREY – UNTER WÖLFEN | In der Eishölle von Alaska überlebt nur der Stärkste

Niemand würde sich freiwillig mit einem Haufen raubeiniger Öl-Arbeiter unter der Führung eines lebensmüden Liam Neeson anlegen – niemand außer einem Rudel hungriger Wölfe! Sie sind THE GREY.

The_Grey

© Universum Film

Inhalt

Nachdem John Ottway (Liam Neeson) die Bohrarbeiter eines großen Ölunternehmens in Alaska erfolgreich geschult hat wie man sich vor wilden Tieren schützt, macht er sich per Flugzeug auf den Rückweg nach Hause. Doch das Flugzeug gerät mitten in einen Schneesturm und es kommt zum Absturz. Gestrandet in der eisigen Tundra machen sich die wenigen Überlebenden auf den Weg Richtung Süden. Dabei kämpfen sie nicht nur gegen Hunger und Kälte, denn auch ein Wolfsrudel, in dessen Jagdgebiet sie gelandet sind, hat längst ihre Fährte aufgenommen. Schnell stellen sie fest, dass sie zusammenarbeiten müssen, um schneller voran zu kommen und der drohenden Gefahr zu entgehen. Um die Teamfähigkeit der Gruppe steht es jedoch nicht besonders gut, so fällt es der heterogenen Gruppe der acht Überlebenden nicht leicht zusammen zu arbeiten. Aber Fehler und Egoismen darf sich bei diesem Kampf um Leben und Tod keiner erlauben, denn das würde die ganze Gruppe in Gefahr bringen.

Kritik

2010 inszenierte Joe Carnahan Das A-Team – Der Film und setzte in einer der Hauptrollen auf Actionprofi Liam Neeson. Mit THE GREY – UNTER WÖLFEN kehrt das Gespann nach zweijährigen Ausflug in der Filmwelt wieder zurück auf die große Leinwand. Die Idee zu der Geschichte liefert eine Kurzgeschichte von Ian Mackenzie Jeffers, der zusammen mit Carnahan auch das Drehbuch schrieb. Den beiden Autoren ist eine jener ursprünglichen, geerdeten Geschichten gelungen, die uns zu den essentiellen Fragen und Dingen des Lebens führt und mit ungeschönten Wahrheiten fesselt. Mit Liam Neeson setzte Filmemacher Carnahan auch auf den richtigen Schauspieler. Neeson trägt die Handlung zu jeder Zeit. Auge in Auge mit dem Wolf wird der Mensch plötzlich zur Beute und zum Spielball der Elemente in der Eishölle von Alaskas. The Grey thematisiert diese allgegenwärtige Bedrohung eindrücklich als den nackten Kampf ums Überleben, der er ist und als elektrisierenden Wettlauf mit dem Rudel. Die Wölfe sind mal real, mal überzeugend animiert, aber nie so präsent, das man sich an sie gewöhnen würde. Ihre plötzlichen Überfälle aus dem Hinterhalt heizen die bedrohliche Stimmung immer wieder an. Schon bald kann man sich Joe Carnahans Geschichte nicht mehr entziehen. Es ist ein gnadenloser Kampf mit der Natur, in dem die Instinkte alles sind und rationale Erklärungen nur bedingt helfen. Joe Carnahan wählt dafür eine schnörkellose Inszenierung, die nicht zuletzt durch eine überzeugende Kameraarbeit auch ungemein dynamisch ist, uns ganz dicht an das Geschehen heranführt und bis zum Schluss nicht mehr aus seinen Fängen lässt.

Fazit: Joe Carnahan gelingt es mittels seiner unterschiedlichen Figuren und authentischh-schmerzhafter Inszenierung auf eindringliche Art und Weise uns in diese Situation mitzunehmen, in der sich sieben Überlebende eines Flugzeugabsturzes befinden. Die blanke Angst und der Respekt vor der Natur lehren uns, auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben zu achten.

FSK ab 16 (blau)Originaltitel:           The Grey
Produktionsland/-jahr:   US 2011
Laufzeit:                117 min
Genre:                   Abenteuer, Thriller, Drama

Regie:                   Joe Carnahan
Drehbuch:                Joe Carnahan, Ian Mackenzie Jeffers     
Kamera:                  Masanobu Takayanagi              

Kinostart:               12. April 2012
Home Entertainment:      21. September 2012

Verleih:                 Universum Film

(Quelle: vipmagazin)

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