THE OTHER | Horror beginnt selten mit einem Schrei

Es fängt alles so gut an: Ein Paar adoptiert nach langer Kinderlosigkeit ein kleines, stummes Mädchen, das endlich ihr Glück perfekt machen soll. Doch in THE OTHER verwandelt sich diese Hoffnung bald in etwas anderes: in eine Düsternis, die wächst, während die Familie versucht, normal zu bleiben. Paul Etheredge inszeniert seinen Horror wie ein leises Gift – schön, langsam, unaufhaltsam.

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THE FANTASTIC FOUR: FIRST STEPS | Vier gewinnt für Marvel

Seit Jahren galt die „Erste Familie des Marvel-Universums“ als Problemfall. Zu viele misslungene Versuche, zu viele unausgegorene Tonlagen – kaum ein Superheldenteam hat auf der großen Leinwand so oft neu beginnen müssen. Mit THE FANTASTIC FOUR: FIRST STEPS wagt Marvel nun einen weiteren Neustart – und überrascht mit einem Film, der weniger nach greller Blockbusterformel klingt, sondern nach einem Versuch, die vier Figuren endlich menschlich, verletzlich und emotional glaubwürdig zu erzählen.

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DIE SCHLÜMPFE: DER GROSSE KINOFILM | Ein blauer Balanceakt zwischen Vergangenheit und Gegenwart

In DIE SCHLÜMPFE: DER GROSSE KINOFILM führt Schlumpfine alle auf eine waghalsige Mission, um den von bösen Zauberern entführten Papa Schlumpf zu retten. Mit ihren neuen Freunden erkennen die Schlümpfe, dass ihre wahre Bestimmung ist, das Universum zu beschützen.

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[Feature] SPRINGSTEEN: DELIVER ME FROM NOWHERE | Vom Serien-Liebling zur Rock-Ikone – Jeremy Allen White und die Verwandlung zum „Boss“

In einem unscheinbaren Studio am Rand von Los Angeles kratzt Jeremy Allen White über die Saiten einer abgewetzten Gitarre. Sechs Tage die Woche, vier Stunden am Stück. Kein Kamerateam, kein roter Teppich – nur Schweiß, Rhythmus und das Gefühl, dass es diesmal um mehr geht als um eine Rolle. „Ich wollte nicht Bruce imitieren“, sagte White in einem Interview mit CBS. „Ich wollte verstehen, warum er überhaupt spielt.

Mit SPRINGSTEEN: DELIVER ME FROM NOWHERE wagt der 34-Jährige erneut den Sprung auf die große Leinwand – und damit in eine der ikonischsten Figuren der amerikanischen Musikgeschichte. Der Film, basierend auf Warren Zanes‘ Buch über die Entstehung von Nebraska (1982), zeigt Bruce Springsteen in einer stillen, düsteren Phase: Allein in einem Haus in New Jersey, ringend mit sich selbst, seiner Kunst, seinen Dämonen. Es ist eine Geschichte über das Innere eines Künstlers – und damit wie gemacht für Jeremy Allen White.

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[Feature] MISSION: IMPOSSIBLE – THE FINAL RECKONING | Wenn „unmöglich“ für Tom Cruise nicht mehr reicht

Nach fast drei Jahrzehnten, unzähligen Explosionen und mehr gebrochenen Sicherheitsvorschriften als in jedem anderen Filmset der Welt verabschiedet sich Tom Cruise als Ethan Hunt mit MISSION: IMPOSSIBLE – THE FINAL RECKONING – zumindest vorerst – von der Leinwand. Das große Finale schließt einen Action-Zyklus, der 1996 als cleverer und imposanter Agententhriller begann, und sich in einen Mythos verwandelt hat.

Doch bevor der Rauch sich legt, blicken wir zurück auf das, was Mission: Impossible wirklich ausmacht: seine Superlativen. Die spektakulärsten, gefährlichsten, teuersten – und schlicht absurdesten – Momente, bei denen sich alle fragen: Wie kann es sein, dass Tom Cruise überhaupt noch lebt?

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