Basierend auf einer irrwitzigen wahren Geschichte begeistert DER HOCHSTAPLER – ROOFMAN als charmante Verbrecher-Komödie mit Channing Tatum in einer Paraderolle als Gangster mit Herz, der einmal zu viel eine falsche Entscheidung getroffen hat.
In FINAL FIGHT – DIE LETZTE CHANCE erlebe ich nach langer Zeit – endlich – wieder einen sichtbar motivierten Shia LaBeouf – und zwar in einer Rolle, die ihm wie auf den Leib geschrieben scheint. Das Boxerdrama überrascht weniger mit brachialen Fights als mit gebrochenen Figuren, die um weit mehr kämpfen als nur um den nächsten Sieg.
In SISU schickt Regisseur Jalmari Helander eine One-Man-Death-Squad auf Nazijagd. Dank der fantastischen Kameraarbeit und einem tollen Score lässt er dabei ausgerechnet in der Eiseskälte Finnlands echtes Italowestern-Feeling aufkommen. Mit genau der richtigen Prise Humor und einem schier unerschöpflichen Vorrat an guten Ideen!
In einem unscheinbaren Studio am Rand von Los Angeles kratzt Jeremy Allen White über die Saiten einer abgewetzten Gitarre. Sechs Tage die Woche, vier Stunden am Stück. Kein Kamerateam, kein roter Teppich – nur Schweiß, Rhythmus und das Gefühl, dass es diesmal um mehr geht als um eine Rolle. „Ich wollte nicht Bruce imitieren“, sagte White in einem Interview mit CBS. „Ich wollte verstehen, warum er überhaupt spielt.„
Mit SPRINGSTEEN: DELIVER ME FROM NOWHERE wagt der 34-Jährige erneut den Sprung auf die große Leinwand – und damit in eine der ikonischsten Figuren der amerikanischen Musikgeschichte. Der Film, basierend auf Warren Zanes‘ Buch über die Entstehung von Nebraska (1982), zeigt Bruce Springsteen in einer stillen, düsteren Phase: Allein in einem Haus in New Jersey, ringend mit sich selbst, seiner Kunst, seinen Dämonen. Es ist eine Geschichte über das Innere eines Künstlers – und damit wie gemacht für Jeremy Allen White.
Dem australischen Regisseur und Oscar-Preisträger Adam Elliot ist nach seinem gefeierten Langfilmdebüt „Mary & Max – oder: Schrumpfen Schafe, wenn es regnet?“ erneut ein bittersüßes, in aufwendiger Stop-Motion-Technik hergestelltes Meisterwerk voller liebenswert-skurriler Charaktere gelungen. In MEMOIREN EINER SCHNECKE, seinem neuen Knetanimationsfilm für Erwachsene, erzählt Elliot einfühlsam, melancholisch und bisweilen düster, aber auch hoffnungsvoll und mit viel Humor von den Höhen und Tiefen des Lebens.
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