Review

DIE STIMME VON HIND RAJAB | Ein Anruf, der die Welt für einen Augenblick zum Stillstand brachte

Ein einzelner Notruf aus Gaza ging um die Welt: die Stimme eines Mädchens, das in einem Auto eingeschlossen war, umgeben von Gewalt, auf Hilfe wartend. Dieser reale Fall wurde international dokumentiert, diskutiert und später zur Grundlage von DIE STIMME VON HIND RAJAB. Spätestens seit seiner starken Festivalresonanz und der Präsenz im Umfeld der Oscars 2026 wird klar, dass hier kein gewöhnlicher Film entstanden ist.

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SENTIMENTAL VALUE | Wie man mit Abstand Nähe gewinnt

Nach „Nach der schlimmste Mensch der Welt“ gelingt Joachim Trier ein vielschichtiges Meisterwerk über Beziehungen und Gefühle, die nur schwer in Worte gefasst werden können. Getragen von dem großartigen Ensemble um Renate Reinsve, Stellan Skarsgård, Elle Fanning und Inga Ibsdotter Lilleaas erzählt SENTIMENTAL VALUE mit großer Leichtigkeit und viel Humor die Geschichte einer Familie, die noch lange im Kopf und im Herzen bleibt.

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THE BIRTH OF KITARO: DAS GEHEIMNIS VON GEGEGE | Tradition, Trauma und eine unerwartet düstere Rückkehr zu den Wurzeln

Yokai gehören in Japan zum kulturellen Alltag wie Geistergeschichten bei uns – nur oft greifbarer, verspielter, manchmal auch unheimlicher. Mit THE BIRTH OF KITARO: DAS GEHEIMNIS VON GEGEGE kehrt eine der bekanntesten Figuren dieser Welt zurück, allerdings nicht so, wie man sie vielleicht in Erinnerung hat. Der Film blickt zurück – und wird dabei überraschend ernst.

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DANN PASSIERT DAS LEBEN | Ein Film über Momente, die man sonst übersieht

Regisseurin Neele Leana Vollmar erzählt in DANN PASSIERT DAS LEBEN mit feinem Gespür für Zwischentöne und poetischer Leichtigkeit von den großen Fragen, die sich oft in den leisen Momenten des Alltags verstecken. Mit warmem Humor, viel Herz und einem ehrlichen Blick auf das, was bleibt, wenn das Leben seine gewohnten Bahnen verlässt. Eine Hommage an eine vergessene Liebe und an den Mut, sich auch nach vielen gemeinsamen Jahren wieder neu zu entdecken.

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V/H/S/85 | Blut, Brainf*ck und Bandstörung

Das Found-Footage-Genre lebt von der Illusion, dass die Bilder, die wir sehen, wahren Ursprungs sind und eigentlich nie für unser Auge bestimmt waren. Die „V/H/S“-Reihe hat genau daraus eine Tugend gemacht: wie ein verfluchtes Mixtape aus kurzen, rohen Horrorgeschichten, irgendwo zwischen Experiment und Albtraum. Mit V/H/S/85 kehrt die Reihe erneut zurück – diesmal tief verankert in der Ästhetik der 80er, wo das Flackern noch kein Stilmittel war, sondern einfach zum Bild gehörte.

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