Signs - Zeichen

[Special] Mein liebster M. Night Shyamalan-Film: SIGNS – ZEICHEN | Wieso? Weshalb? Warum?

M. Night Shyamalan hatte es in letzter Zeit nicht immer leicht gehabt. Zu sehr trachtete er nach dem großen Hollywood-Dasein und nahm sich einiger Produktionen an, die wir nicht in all zu guter Erinnerung haben. The Happening, Die Legende von Aang oder After Earth sollten sich als die Beinahe-Karriere-Killer erweisen. Doch es war nicht immer alles schlecht. In diesem kleinen Special möchte ich über meinen liebsten Shyamalan-Film ein paar Worte verlieren: SIGNS – ZEICHEN.

SIGNS - ZEICHEN | Mel Gibson

© Buena Vista Home Entertainment

Inhalt

Graham Hess (Mel Gibson) lebt mit seinen Kindern auf einer Farm im Mittleren Westen der USA. Seine Frau starb vor einigen Jahren bei einem schweren Autounfall, was den Familienvater schwer traumatisierte. Seit diesem Tag ist nichts mehr, wie es vorher war. Eines Morgens entdeckt Hess einen 200 Meter großen Kornkreis in seinen Feldern. Woher kommt dieses Zeichen? Sind das Botschaften von Aliens? Gemeinsam mit seinem Bruder Merrill (Joaquin Phoenix) geht er der Sache nach und macht grauenvolle Entdeckungen, die alles in Frage stellen, woran Hess jemals zu glauben in der Lage war. Es dauert nicht lange und das Leben seiner ganzen Familie scheint auf dem Spiel zu stehen…

Wieso? Weshalb? Warum?

Ich bin ja wahrlich ein Fan von Alien-Invasionen. Egal ob „Kopfgeficke“ (um es mal völlig brachial zu formulieren) oder totale Vernichtung, diese Filme bereiten mir viel Freude. Sicherlich gehört SIGNS – ZEICHEN nicht zu den besten Filmen seiner Art, aber schafft er eine beängstigenden Zustand. Ein Zustand, der sich kontinuierlich aufbaut, bevor er sich in einem würdigen Finale entlädt. Klar ist der religiöse Hintergrund nicht immer spannungsfördernd, doch trägt er zur Motivation von Graham Hess bei, dadurch seine Familie im Angesicht des nahenden Endes zu retten. Der Fakt, in absoluter Dunkelheit alleine mit einer Taschenlampe durch das Maisfeld zu wandern, um die vermeintlichen Verursacher der Kornkreise ausfindig zu machen, stellt mich jedes Mal vor eine Zerreißprobe. Da wir den eigentlichen Grund für diese mysteriösen Kornkreise kennen, fragen wir uns, wie bescheuert man sein muss – aber dieser Mann hat einfach Eier. Nach und nach gibt Shyamalan die Identität der Außerirdischen preis, in dem er sie wirksam und gezielt platziert. Mal hören wir nur ominöse Geräusche, mal sehen wir nur einen Umriss, mal blitzt ein dunkelgraues Bein im Maisfeld hervor – Puzzelteile die gemischt werden und die der Zuschauer zum endgültigen Horror zusammensetzt. Somit liegt für mich mein liebster M. Night Shyamalan-Film auf der Hand.

Ob nun mit der schockierenden Wendung aus The Sixth Sense, unheimlichen Konfrontationen mit außerirdischem Leben in Signs oder dem Einblick in eine außergewöhnliche Dorfgemeinschaft in The Village – Regisseur M. Night Shyamalan hat sich mit etlicher seiner Werke einen Weg in die Herzen der Filmfans sichern können. Sehr zum Leidwesen eben dieser wendete er sich jedoch anschließend von seinem Genre ab und versuchte sich an größeren Hollywood-Blockbustern. Mit THE VISIT begibt er sich zu seinen Wurzeln zurück und hinterlässt dabei auch bei dem einen oder anderen Found-Footage-Fan einen bleibenden Eindruck.

FSK ab 12 (grün)Originaltitel:           Signs
Produktionsland/-jahr:   US 2002
Laufzeit:                106 min
Genre:                   Thriller, Sci-Fi, Drama

Regie:                   M. Night Shyamalan
Drehbuch:                M. Night Shyamalan     
Kamera:                  Tak Fujimoto                     

Kinostart:               12. September 2002
Home Entertainment:      3. April 2005 (DVD) / 10. November 2008 (Blu-ray)

Verleih:                 Buena Vista Home Entertainment

(Quelle: FilmFactoryDE)

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